Dienstag, 22. September 2015

Letzter Sommertag

Morgen beginnt ganz offiziell der Herbst. Sommer ade. So sehr weine ich ihm nicht nach,  es gab schon wesentlich schönere Gartensommer. Nix mit gewünschten 25°, Schäfchenwolken und nachts ergiebigem Landregen. Stattdessen 36° und Trockenheit. Egal, vergessen. Nächstes Jahr wird alles besser;-)


Das schöne Wetter nutze nicht nur ich heute für ein Sonnenbad.

Sonntag, 20. September 2015

Wäschespinne

Gemeinhin wird behauptet, sie seien potthässlich. Darüber kann man streiten... Meiner Meinung nach überwiegt ihr Nutzen und ich bin froh, dass ich jetzt eine habe.

Jahrelang hatte ich einen Wäscheplatz am hintersten Ende des Gartens. Selbst gewählt und selbst gewollt.  Die Wäschestangen hatten wir von unseren Vorbesitzern übernommen. Sie waren stabil, aus tiefsten DDR-Zeiten, mit Haken im Meterabstand für die Leinen. Sehr praktisch, aber auch sehr platzraubend.
Jetzt  bekomme ich mit der Wäschespinne auf relativ kleiner Fläche relativ viel Wäsche trocken,
kann sie bei Nichtgebrauch aus der Erde ziehen, zusammenklappen, wegräumen und die Bodenhülse als Schirmständer noch zweckentfremden. Sehr praktisch. Ich liebe praktische Sachen.

Ich habe jetzt, dank der Wäschespinne, wieder Platz in meinem Garten und kann mich gestalterisch weiter austoben. Aus dem ehemaligen Wäscheplatz wird ein Beerengarten. Die Heidelbeeren stehen schon seit einigen Jahren als Heckenpflanzen. Dahinter ist jetzt Platz für die Johannisbeersträucher, die mehr schlecht als recht unter der Süsskirsche ausharrten und für eine lang gewünschte Apfelquitte. Der Spilling bekommt  einen angemesseneren Platz und muss sich den Wurzelraum nicht mehr mit scharrenden Hühnerfüssen im Hühnergarten teilen. Ich hoffe, er wächst jetzt schneller und trägt irgendwann einmal.

So sah der Wäscheplatz aus
so sieht es jetzt aus.Außer den Zwergseidenhühner sieht man nicht soviel anderes.
deshalb ein Blick von der Seite, hinter der Blasenspiere der neue Durchgang

Ein kleiner Weg geht jetzt vom "Meerblick" durch die Gehölzinsel in den Beerengarten. So wird das Ganze ein bisschen runder.

Muss ich bloß noch die doofen Wühlmäuse, die sich im Hang sauwohl fühlen, in den Griff bekommen.

Hier sieht man sie, allerdings zusammengeklappt.Fällt doch gar nicht auf, das gute Stück.

Aber was das Allerpraktischste an der Wäschespinne ist, ich sehe sie aus dem Küchenfenster und spätestens dann fällt mir ein, Himmel, da war doch noch was.....

Genau, Wäsche abnehmen. Genial;-)





Donnerstag, 3. September 2015

Regen bringt Segen

Endlich hat es geregnet. 

Die vorherrschenden Farben Schlappgrün und Aufgebendbraun sind größtenteils verschwunden. Auch die Wiese erstrahlt in einer einheitlichen grünbraunen Höhe gleich viel frischer.

Und es kommen wieder andere Farbe ins Spiel. 






15 Liter pro Quadratmeter beruhigen nicht nur das Gärtnerinnengemüt. Was bin ich froh, dass die Hitze vorbei ist.

Willkommen Herbst!

Sonntag, 30. August 2015

Bäume ausreißen bei 32°

Ich habe schon hier darüber geschrieben. Mindestens 1x im Jahr reiße ich Bäume raus und was für welche.
Genau dies bietet sich bei mehr als 32 ° an. Ich habe einen Knall? Ich habe einen Knall!
Aber was will'ste bei Planungsfehlern machen?! Es ist eine Strafarbeit und ich drücke mich jedes Jahr solange wie möglich davor, in der Hoffnung, dass es vielleicht doch ein anderer macht.
Aber von wegen .... und so hockt Frau abwechselnd mit den Beinen mal im und mal außerhalb des Teiches und zieht sämtliche  erreichbaren Sämlinge von Weiden, Kiefern und Birken heraus. Solange sie nur ein Jahr alt sind, geht es relativ leicht. Sind sie aber älter, kommt man sich schnell wie im russischen Märchen vom Väterchen und der Rübe vor.
Zwei Unterschiede sind mir diesmal aufgefallen. Bei Birken kann man sich wesentlich schneller die Rinde samt Blätter durch die Hände ziehen*autsch* und Weiden halten sich mit ihren Wurzeln viel besser fest *plumps*.
Und noch zwei Unterschiede gibt es. Es gibt ängstliche Frösche*platsch, platsch und platsch* und es gibt schlaue Frösche. Sie schwimmen im Ausreißtempo mit und warten darauf, dass Insekten von den wackelnden Sämlingen ins Wasser fallen*schnapp*. Sehr clever.
Es macht schon Spaß zuzuschauen und trotzdem bin ich froh, dass ich die Aktion dieses Jahr wieder hinter mir habe.


8/12 Blick

Ein wenig grüner ist es nach dem Regen wieder geworden.Die großen Stauden lassen trotzdem die Köpfe hängen und es herbstelt schon ganz schön.
Morgenlicht

Samstag, 22. August 2015

Dörrgarten

Es macht einfach keinen Spaß nicht, überhaupt gar nicht. Die einen bekommen Wasser im Überfluß und die anderen gar nichts.  Wir gehören dank unserem Kontinentalklimas wieder zu denen, die nichts abbekommen. Dafür haben wir es ausdauernd heiß und sonnig. Klasse... Es schlappt alles im Garten, inklusive der Gärtnerin... Frau mag gar nicht mehr hinsehen. Die Wiese raschelt braun unter den Füssen,die Sträucher lassen die Blätter hängen und die großen Bäume machen einen auf Herbst und werfen ihre Blätter gleich ganz ab. Es jammert nen Hund, wie man hier sagt.

Bevor der angeblich große Regen kommen sollte, hatte ich augenzukeifend das Geschlappe fotografiert um anschließend  mit stolzgeschwellter Brust, ganz Beth Chatto, dazustehen und zu zeigen, wie sich die Pflanzen wieder erholen. Geht ja sonst auch ruckzuck. Nur der Regen kam nicht. Die paar Tropfen, die gerade so mit Müh und Not den Boden erreichten, kann ich beim besten Willen nicht als Regen bezeichnen.
Lange Rede, kurzer Sinn, meine Pflanzen schlappen immer noch und es sieht genauso jämmerlich -wie ist eigentlich die Steigerungsform von jämmerlich?- wie vor 2 Wochen aus. Da kann ich mir die Bilder sparen. Reicht ja, wenn ich mir das Elend ansehen muss .
Und weil ich es nicht mehr sehen konnte, habe ich heute wenigstens die "Strohkultur" von Phlox im Vorgarten abgeschnitten. Kann man Phlox eigentlich zu Tee verarbeiten?! Das wäre mal ein Instanttee. Blüten nur über einer Teekanne ausschütteln ,heißes Wasser darüber gießen, fertsch...
Was ich wieder festgestellt habe, es hat Vorteile, wenn man den Winteraspekt in den Beeten einplant. Die Lücken mit dem fehlenden Phlox fallen gar nicht so sehr auf.
Vorgarten

und der Vorvorgarten lenkt beruhigend ab;-)

Am tapfersten halten sich noch die Pflanzen, denen ich vor 2 Jahren die gehäckselte Ligusterhecke zu Füssen warf. Das lehrt mich wieder, nichts kommt aus dem Garten. Alles Schnittgut wird zu Mulch verarbeitet, pfeif auf die Nacktschnecken, dafür gibt's Schneckenkorn.


Montag, 17. August 2015

Gartenzwerge

kann man finden wie man will und ich gönne ihnen von Herzen alle Freiheit außerhalb meines Gartens. Mögen sie in anderen Gärten schalten und walten und schön aussehen. Mein Garten bleibt zwergenfrei.
tolle polnische Gartenzwergverwendung

 Aber diese Art von Verwendung finde ich so witzig und süss, dass ich fast ins Schwanken komme. Das ist doch mal ein Zaunsäulenabschluss;)

Leider konnte ich  das Foto nur im Fahren "aus der Hüfte" schießen. Alles andere hätte ungebührliche Aufmerksamkeit erregt.

Freitag, 7. August 2015

36°

und es wird noch heißer...
was liegt da näher, als höchstselbst mit XXL-Sonnenbrille am Strand unterm Sonnenschirm zu liegen und über unsere "Badewanne" zu schreiben.
Wenn man zu den gefühlt 0,5% oder wieviel auch immer Wassergrundstücksbesitzern gehört, dann braucht man sowas natürlich nicht, aber ich gebe sie nicht mehr her. Das Wasser ist samtweich, das Schilf raschelt im Wind, bietet Sichtschutz, die Seerosen entfalten ihre Pracht in Augenhöhe, Schnecken dümpeln raspelnd an der Wasseroberfläche vorbei, Molche tauchen kurz auf  und verschwinden in der Tiefe,  Frösche lassen sich entspannt von der Wasserseite aus auf die Hand nehmen und schauen nur verblüfft , ob des plötzlich warmen Untergrundes und der großen Augen gegenüber und wenn man Glück hat, dann schlängelt sich eine Ringelnatter durchs Schilf.
Vor 11 Jahren haben wir unseren Schwimmteich gebaut und es nicht einen Sommer bereut.  Es ist einfach nur schön sich bei der Affenhitze im Teich abzukühlen, anschließend runtergekühlt weiter zu garteln oder auch nur faul in der Sonne trocken zu bruzzeln.
Bei uns bot sich damals das Ende des Gartens an. Bis dahin war dort nur eine sandige, trockene, baumlose Wiese. Theoretisch war ich schon ganz schlau, praktisch... naja, frau lernt dazu.



Interessant für Neuanfänger ist die Frage, was würden die Schwimmteichbesitzer jetzt anders machen. Also, ich würde....

-den Aushub des Teiches bis auf den Sand, der auf die Folie kommt, abfahren lassen. Damals hatte ich es zu einem Wall um den Teich schütten lassen, den ich mit wilden Wein, frei nach Pücklers Pyramide in Branitz, bewachsen lassen wollte. Nicht meine glorreichste Idee, die Quecke war 100x schneller. Jetzt wachsen Sträucher auf und vor dem Wall und in diesem feiern die Wühlmäuse Party.

-zusätzlich würde ich einen Reinigungsgraben (statt des Walls) außerhalb des Schwimmteiches anlegen, durch den das Wasser auf der einen Seite angezogen, diesen durchläuft und am anderen Ende mit einer Solarpumpe wieder in den Teich eingespeist wird. Diesen Reinigungsgraben würde ich trotzdem so gestalten, dass er auch ohne ständigen Wasseraustausch z.B. im Winter im Gleichgewicht bleibt. Der Vorteil wäre außerdem, dass die Wasseroberfläche in Bewegung bleibt und der ganze schwimmende Eintrag,wie Samen, Pollen, Blätter, Insekten, in eine Ecke getrieben wird.

-desweiteren würde ich kein Wasser mehr von Dachflächen in den Teich leiten. Man spart zwar Wasser, aber mit dem Dachwasser spült es den gesamten Staub und Dreck vom Dach und bei Regen kommen gleich große Menge neuen Wassers in den Teich. Diese wirbelt die Wasserzusammensetzung im wahrsten Sinne des Wortes sehr durcheinander.

-und die Ufergestaltung würde ich jetzt anders machen. Damals war es mir wichtig, dass ich nicht ständig einen konstanten Füllstand haben muss,um die lichtempfindliche Folie zu schützen. Zu dem hatte ich gelesen, das an einem Ufer welches nicht steiler als 30% ist, Sand nicht runtergespült wird, also auch gut gegen scharfkantige Eisschollen im Winter. Ha, nur wusste dies unser Sand nicht und bis das Ufer so bewachsen war, das wirklich nichts mehr ins Rutschen kam, brauchte es Jahre. Aber in dieser Zeit schippten wir öfters den Sand immer wieder mal nach oben.
Birken- , Weiden- und  Kiefernsämlinge finden unsere jetzige Ufergestaltung immer noch ganz toll und samen sich jährlich zu Hunderten aus. Diese wieder herauszuziehen ist eine Strafarbeit. Das richtige Werkzeug dafür suche ich noch.
Würde ich noch mal einen Teich bauen,würde ich mich für diese Ufergestaltung entscheiden.
Inklusive Boot natürlich;).
gesehen bei Beth Chatto
Die Gestaltung ist genial. Der Wasserstand kann schwanken und Sämlinge haben keine Chance.

Aber ansonsten sind wir sehr zufrieden. Alles in allem funktioniert unser Teich gut. Er ist so naturnah, wie wir das wollten, braucht bis auf den anteiligen Wasserwechsel im Frühjahr keinen Strom. Die Sichttiefe wechselt ab und zu, ist aber nie unangenehm trüb und seltene  Algenansammlungen lösen sich bei Schwimmbewegungen auf. Ein bisschen Naturkind muss man für einen Schwimmteich eben auch sein.

Und wer braucht schon ein Boot, wenn er einen Treckerreifen hat:-)




Freitag, 31. Juli 2015

Agapanthus

ich mag diese Südafrikaner. Sie sind unkompliziert, bekommen fast keine Krankheiten, Schnecken mögen sie  nicht, die meisten sind laubeinziehend und können damit fast im dunkeln, frostfrei überwintert werden und wenn sie blühen, sind sie eine Schau.
Dabei hatte mein Start mit ihnen so einiges an Frustpotenzial. Die ersten drei Wurzelrhizome sprangen mir im Baumarkt in den Einkaufswagen, lagen sie doch da mit hübsch gedrucktem Blütenbild gleich neben Dahlien und Cannas. Das richtige für Anfänger wie mich,dachte ich.
Von den dreien trieb nur eine aus, die machte dann auch prächtiges Laub und nach ein paar Jahren schob sie die erste Blüte in einem wunderschönen Dunkelblau an einem endlos langen, dünnen Blütenstiel. 
Ich freute mich, bis der erste Regen und ein wenig Wind kam. Danach war der endlos lange Blütenstiel nur noch halb so hoch und meine Blüte zeigte geknickt zur Erde. Na gut, dachte ich mir, braucht sie eben doch ein bisschen liebevolle Stütze. Ich richte die Blüte samt Stiel wieder auf, stäbte sie vorschriftsmäßig und der nächste ,ich betone, Windhauch kam. Plopp, meine Blüte hing ein Stück über dem alten Knick erneut geknickt nach unten. Na hee, so hatte ich mir das nicht vorgestellt.

Ich machte mich schlau und las im Internet, dass die meisten der im Baumarkt angebotenen Rhizome von Schmucklilien stammen, die direkt als Schnittblume für Gewächshäuser gezüchtet werden. Klasse, da ist ja auch kein Wind. Ich wollte aber nicht in die Schnittblumenproduktion einsteigen. 
Desweiteren las ich, dass es Sorten mit dickeren Stielen gibt, denen Wind und Regen nicht so viel ausmachen und die genauso hübsch bzw. noch hübscher blühen. Die meisten dieser Sorten kommen aus England bzw. den Niederlanden. 
Nun liegen GB und NL nicht gerade bei uns um die Ecke. Aber auch in Deutschland gibt es bereits einen Agapanthuszüchter, der verschiedene Sorten anbietet. 
Dieser ist auch zum Staudenmarkt im botanischen Garten in Berlin vertreten. Was lag also näher, als mir dort ein paar Pflanzen mitbringen zu lassen. Ich dachte so an ein bis zwei. Frau will ja nicht gleich übertreiben.  Ruckzuck hatte ich meine Wunschliste zusammen. Als must have wurden mir "Enigma" und "Purple cloud" empfohlen. Das war vor ca. 5 Jahren und das ist jetzt...
von li. nach re.
Glacier Stream, Luna, Lavender Haze, Peter Pan, Purple Cloud,
Golden Drop,Septemberhemel und Midnight cascade, 
 einmal hier
von li. nach re.
Blue Triumphator, Liams lilac, Queen mum, White Ice und Enigma
und einmal da;-)

Aus meinen 1-2 sind mittlerweile 14 geworden und.... ich habe noch nicht genug.
Agapanthus Queen mum
Agapanthus White Ice
Agapanthus Enigma
 Enigma ist immer noch mein Favorit. Sie macht schon im Knospenstadium ein Feuerwerk auf. Die Blüte ähnelt später der Queen mum. Die hohen dunkelblauen, wie Purple cloud lassen sich noch Zeit.
ganz vorn
Evening star, Septemberhemel und der höchste Purple Cloud
Auf der vorjährigen Englandreise ist mir noch der panschierte Agapanthus  Golden Drop als Versuchskaninchen in den Koffer gesprungen.
Als ich ihn im Frühjahr aus dem Winterquartier holte, sah er nicht sehr vital aus -wie fast alle meine Englandmitbringsel-.

Agapanthus Golden Drop
Aber jetzt, immerhin eine Blüte. 
Es wird.

Donnerstag, 30. Juli 2015

Gestern abend

rahmte plötzlich ein Regenbogen unseren Garten. Durchaus angemessen, wie ich fand;-)
Um ihn ganz auf das Foto zu bekommen, hätten mir Flügel wachsen müssen, so tat es zur Häfte nur die Dachbodenluke.

Ansonsten
.... ohne viele Worte.

 Es ist Ende Juli und hier blühen die Herbst(!)anemonen

  und Herbst(!)alpenveilchen. 

Und noch ein hübscher Blüher. .
Verbena hastata
Es gibt sie in rosa und violett. 
Aber Vorsicht, hat man in einem Jahr ein oder zwei, hat man im nächsten Jahr schon ein- oder zweihundert.Tendenz steigend. Ich jäte sie mittlerweile rigoros und es sind immer noch genug.

Montag, 27. Juli 2015

Phlox

Ganz am Anfang meiner Gartengestaltung ging es mir so, wie wahrscheinlich allen anderen. Man übernimmt freudig aus anderen Gärten die überschüssigen Pflanzen.


Ich bekam einfarbigen härtegetesteten, widerstandsfähigen lilanen Phlox aus meinem Elternhaus, weißen, supergesunden, langblühenden Phlox von einer Freundin und noch ein paar namenlose von Bekannten.
Dazu sprangen mir im Laufe der Jahre auch ein paar Sorten, wie z.B. Düsterlohe, Kirchenfürst, Uspech, Blue Paradise und Gräfin von Schwerin (mein Lieblingsphlox) und noch etliche andere
Gräfin von Schwerin

in den Einkaufskorb. Eine Bride, an deren genauen Namen ich mich aber nicht mehr erinnere, war auch mal dabei.
Diese mendeln sich jetzt fröhlich kreuz und quer durch den Garten. Während der Blüte bekommen dann die hübschesten und gesündesten ein Bändel um den entzückenden Blütenhals, damit ich weiß, welche sich aussamen dürfen und spätestens beim Rückschnitt im Winter, welche erhaltenswert sind und um keinen Preis dem Spaten zum Opfer fallen dürfen.

.... und dann, lasse ich mich in jedem Jahr aufs neuen von den Sämlingen überraschen
Sämlinge 2015
Frei nach Loriot, ein Leben ohne Phlox ist möglich, aber sinnlos;-)

Samstag, 25. Juli 2015

Es ist Sommer in der Stadt



im Moment wirft es gerade reichlich Wasser vom Himmel. Soll es ruhig, Regen kann es nie genug geben. Ich kann also ganz entspannt und vor allem von drinnen, den vorgestrigen Sommermorgen Revue passieren lassen.
Mein Vorvorgarten holt endlich so richtig Schwung. Ich hätte nie gedacht, dass ich mal an einem Boden fast verzweifele, aber es ist so. Es ist nur zur Seite geschobener verdichteter Wegeschotter-Lehmboden-Dreck. Die Zwiebeln verfaulen,die Wurzeln kommen nicht so richtig in die Tiefe, der geschlitzblättrige Essigbaum, der keine Ausläufer machen soll, macht doch welche...*nerv*
Trotz lockern, mulchen, gut zureden.... *nerv*
Aber jetzt ist da Stimmung in der Bude, vor allem insektentechnisch. Die Hummeln sind ganz wild auf Kugeldistel, Königskerze und Co.


schöne Kombi aus Perovskia und wilder Möhre


Der Südweg. 
 ein Blick nach vorn, ein Blick zurück. Die Malven haben hier das Kommando übernommen




Vorbei am kleinen Teich, habe ich schon mal gesagt, dass ich Gräser liebe?! 
Sie haben, zusammen mit dem straußblütigen Gilbfelberich, einem Wucherer vor dem Herrn, die Uferböschung komplett übernommen. 

ich fühle mich nicht aus den Augen gelassen
Und noch ein wenig restlicher Garten
 am und im Biergarten


das Dreiecksbeet


 der große Teich
Die Wanne ist voll.... 

und Zwergseidis in Lauerstellung, wann geht's raus

7/12 Blick

Zeit für einen neuen Blick
Grün soweit das Auge schaut.