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Sonntag, 13. Januar 2019

Wenn die stille Zeit vorbei ist, wird's auch wieder ruhiger

.....  ich finde das Zitat von Karl Valentin so schön zutreffend, dass ich es mit ins neue Jahr nehmen möchte.
Viele nutzen die Zeit für einen Rückblick ins vergangene Jahr.  Ich tat dies auch, Gartenbücher studiert, Fotos vom vergangenen Jahr angeschaut, mir dabei Großes für dieses Jahr durch den Kopf gehen lassend, Samenbestellungen losgelassen, in meinen Blog gesehen und festgestellt, dass ich das letzte Mal im Oktober 2016 von meinen Zwergseidenhühnern berichtete. Das geht ja gar nicht.
Ich habe sie immer noch.
Nur die Akteure wechselten teilweise altersbedingt. Sie wohnen immer noch getrennt voneinander. Die großen normalen Hühner hinterm Zaun im separaten Hühnergarten, den sie scharrend nach Hühnerlust umgestalten können und es mit mehr oder weniger reichlich Eiern danken.

Sowie die Zwergseidenhühner, die hier am Haus im Garten unterwegs sind. Deren Eierlegerate ist eher verschwindend gering. Sie legen nur, wenn sie in Brutlaune sind ca. 3x im Jahr und pro Henne max. 8 Eier.  Ihr größter Bonus ist definitiv der Niedlichkeitsfaktor, den sie voll ausleben, fehlt eigentlich nur, dass sie auch freundlich winken, aber sie haben Charakter. Man muss ihnen nur eine Weile zuschauen und fühlt sich gleich entspannter. Logisch, das sie da auch Namen haben

Da gibt es:
die dominate graue Inge,  unangefochtene Chefin und Oberglucke des Hühnerhaufens,
Elfriede,  braun mit schwarzem Kopf, zweitälteste, gutmütig,neugierig und immer ganz dicht dran. Für Körner lässt sie sich sogar streicheln.
Irmchen, die ungeplante Liaison aus Mutter und Sohn, die gesund und munter aber bißchen verpeilt im Zickzack durch den Garten läuft.
Und die Neuen, die Inge als Fremdeier untergeschoben wurden und frisches Blut mitbringen:
Heinz, der Dritte
Cynthia, die fast schneeweiße Eisprinzessin
und
Dolores mit ihrem tollen schwarzen Dutt.

Eine Zeit lang sind Jung und Alt getrennte Wege gegangen. Seit kurzem sind sie zusammen unterwegs. So kann's was werden mit dem neuen Jahr;)

Montag, 3. Oktober 2016

Hühner 2.0

Nachdem beim vorhergehenden Post eine Fehlermeldung nach der anderen von blogger kam und ich schon Panik schob, das alles im Nirwana verschwunden sei, jetzt die 2. Hühnergeschichte.
Nach 8 Jahren Hühnerhaltung lernt frau ja dazu. Vieles würde ich immer noch so machen. Einiges anders.
Mit normal großen Hühnern, also die, deren Eier Pingpongballgröße übersteigen und nicht bündig im Eierbecher verschwinden, ist ein gepflegter Garten nicht möglich. Die Hühnerfüsse sind einfach zu groß, die Augen zu scharf. Hühner sind Feinschmecker und am Leckersten sind immer(!) die teuersten Stauden und die Würmer, Käfer, Larven unter diesen noch viel, viel leckerer. Mit anderen Worten, ab einer bestimmten Größe Huhn fliegen Stauden wurzelkopfüber durch den Garten, werden zerpickt oder freigescharrt. Dies kann wiederum mein Gärtnerinnenauge nicht sehen und deshalb ist es gut, das wir uns den Garten nicht teilen müssen.

Irgendwann kam ich auf die Idee, dass ja einige Auserwählte meiner Hühner mir im abgeernteten Gemüsegarten partiell bei der Unkrautbeseitigung helfen könnten.
Also dachte ich wieder nach und mir fiel eine Art mobiler Dreiecksstall ein, den ich in England gesehen hatte. Ich recherchierte ein wenig weiter und stieß auf einen Stall, der meinen Massvorgaben genau entsprach. Einen boughton chicken coop.
Also Bausatz geordert, zusammengebaut, in den Gemüsegarten getragen, zwei Hennen (ein Huhn allein wäre nicht artgerecht) hineingesetzt.... davorgesetzt, Hennen beguckt, merde, englische Hühner scheinen kleiner zu sein... Hennen zu groß, Stall für meine Hennen zu klein,...also Hennen wieder zurück in den eigentlichen Hühnergarten....selber Unkraut zupfen bzw. Boden umgraben, Zeit nachzudenken.
Das war dann der Zeitpunkt, an dem ich mir die Zwergseidenhuhneier bestellte und von meinem Brutautomaten ausbrüten liess. Die Seidis passen in den Dreiecksstall ohne sich die Federn kaputt zu stossen und dank ihrer befederten Füsse scharren sie auch nicht ganz so viel.Knuffig anzuschauen sind sie obendrein. Die Eier sind dafür verschwindend klein und viel Fleisch ist auch nicht an ihnen. Also insgesamt mehr was für's Herze, als für den Topf.

Aber was ich eigentlich die ganze Zeit erzählen möchte, ist, wenn man sich Hühner im Garten halten will, mit Eiern und so, geht es nur über eine Voliere. Vorzugsweise einer, mit einer breiten Tür, durch die eine Schubkarre zum gelegentlichen Erdaustausch passt. Einem Dach, welches ein wenig schräg ist, damit Schnee herunterrutschen kann und gleichzeitig ein XXL Sandbad bietet, sowie einem winddichten, aber luftigem Stallabteil mit herausnehmbaren Sitzstangen.
Das A und O an der Hühnerhaltung ist die Vermeidung durch Parasiten, wie Wurm- und Milbenbefall und der Schutz vor Füchsen, Katzen, Madern und Raubvögeln.
Es ist frustran und nervenzerfetzend, wenn man dies nicht bedacht hat. Der Rest findet sich von allein.

Fazit: Ich mache es jetzt so, dass die großen (leckeren) Hühner im Hühnergarten bleiben und dort nach Herzenslust rumscharren können. Ihre Küken bleiben bei mir vorn im Kükenstall bis sie groß genug sind, um nicht mehr Obengenannten zum Opfer fallen.
Die Seidis ziehen in der Zwischenzeit in den Dreiecksstall und wandern mit diesem von Stelle zu Stelle im Garten. Es hat den Vorteil, dass die noch kleineren Zwergseidenküken auch gleich vor Katzen und Raubvögeln geschützt sind. Nachts gehen sie unter das abgeteilte, sichere Dach schlafen.

Wenn die Hampshire, Dresdener und Welsumer Küken groß genug sind, dies ist meist Ende Juni soweit, setzte ich sie zu den großen Hühner in den Hühnergarten.
Die Seidis ziehen vom Dreiecksstall wieder in den Kükenstall und können sich tagsüber frei im Garten bewegen. Die Stauden sind zu dieser Zeit so groß geworden, dass Zwergseidenhuhnfüsse ihnen nicht mehr viel antun können.

Neu gepflanzte Sträucher, Gemüsebeete und gemulchte Stellen decke oder stecke ich mit Sechseckgeflecht ab, damit sie nicht alles breitscharren. Dies machen sie nämlich leidenschaftlich gern, am liebsten breit und weit und danach sieht es nicht aus wie schön, sondern eher wie Sau....

Aber Spaß machen Hühner trotzdem, gerade wenn der kleine Zwergseidenhahn sich für den größten Hahn aller Zeit und den Garten samt Gefolge für sein Königreich hält.
Träum weiter, Heinz, du Hahn;-)
Zwergseidenhühner,
mittig der "große" Heinz, links der "kleine" Heinz
dahinter die Hennen, die was besseres zu tun haben





Montag, 21. März 2016

Nun piept's

seit Sonnabend ist es geschlüpft und Inge hat vollauf zu tun. Sie hat definitiv großes mit dem Küken vor. Als erstes hat sie ihm, statt dem Spezialkükenfutter, die kalorienreichen großen Maiskörner, die eigentlich für sie bestimmt waren, gezeigt.  Ein bisschen planlos, die Gute. Aber solange beide wohl auf sind, hänge ich mich da ins Gluckengeschäft nicht rein.


Die Eier der großen Hühner büten noch bis zum 30.03. im Brutautomaten vor sich hin. Bei ihnen verlasse ich mich nicht mehr auf den nur noch minder ausgeprägten Bruttrieb der Hühner. Sie bekommen es fertig und machen sich nach ein paar Tagen vom Nest, weil sie vom Brutgeschäft nichts mehr wissen wollen. Da ist es einfacher und nervenschonender, selbst von Anfang an die Glucke zu spielen und nur den Automaten zu überwachen.

Dienstag, 15. März 2016

Inge sitzt

seit dem 01.03. auf einem Ei wie breit geflossen und bebrütet es hingebungsvoll. Nichts bringt sie aus der Ruhe. Kommt man ihr zu nahe, wird sie noch ein bisschen flacher und noch ein bisschen breiter.
Die anderen beiden Zwergseidenhennen haben die Eierproduktion sofort eingestellt, so dass es bei einem geblieben ist.
Es ist ein grünes Ei, also müsste ein graues Küken schlüpfen.
Ich bin gespannt, was dominanter ist, das Grau der Henne oder das Braun des Hahnes. Ein wahres Ü-Ei sozusagen. Theoretisch ist der Schlupf  am 21.03.
Schau'n wir mal

Samstag, 2. Januar 2016

Eiskalter Jahresbeginn

der 2. Tag im Januar und er, auch Eismonat genannt, macht seinem Namen schon alle Ehre. Der Wind weht so eisig von Osten, dass in kürzester Zeit Finger und Nase knallrot sind.
Frau weiß gar nicht, was sie als erstes machen soll, Hände wärmen, Fotos, Hühnerfutter nicht fallen lassen oder die Hühner gleich in den Stall scheuchen.

Es werden nur ganz schnelle Schneegriselbilder. 


Nr1. hatte es begriffen, dass es im Stall viel wärmer ist. 


Der Rest ließ sich mit Körnern überzeugen, den Heimweg anzutreten.

Auch ein schneller Blick zeigt, es ist noch Farbe im Garten. Die Berberitzenfrüchte leuchten um die Wette.

Der Cornus sanguinea 'midwinter fire' zeigt seine orange Rinde. 

Ich hoffe auf ein noch größeres Farbspiel, wenn er ein wenig breiter ist. Einfach hat er es bei mir nicht. 3x ist er schon umgezogen . Immer näher ans Haus heran, damit ich im Winter vom Fenster aus sehen kann. Jetzt bleibt er dort und kann sich ausbreiten. Im Sommer ist er eher unscheinbar mit seinen hellen Blättern.

Hamamelis Jelena zeigt als erste von meinen Zaubernüssen Blüten.

Virburnum bodnantense 'Dawn' trägt rosa.


Ansonsten.. still ruht der See, der Strand verlassen. Jetzt hoffe ich, dass es kalt bleibt, damit das Eis mich beim Schilf mähen tragen kann. Es erleichtert die Arbeit ungemein.






Sonntag, 22. November 2015

11/12 Blick

noch schnell ein herbstlicher Blick, bevor der Schnee kommt.


Einige sagen es wird ein langer kalter Winter, die anderen sagen das Gegenteil oder rezitieren Bauernweisheiten. Mir fällt in dem Moment immer nur der doofe Spruch ein "Steht im November noch das Korn, ist es wohl vergessen wor'n.";-) . Warten wir es ab, wie es wird. Ändern lässt es sich eh nicht.

Der einzige, der zur Zeit frustriert ist, ist der Seidenhuhnhahn. 

 Keiner hört auf ihn oder folgt seinem Rufen.
Seine 3 Hennen sind der Meinung jetzt brüten zu müssen -ohne Eier- und bewegen sich nicht mehr aus der Kiste. Da können die Walnüsse noch so lecker sein. Nichts, drinnen ist es gemütlicher.

Dienstag, 22. September 2015

Letzter Sommertag

Morgen beginnt ganz offiziell der Herbst. Sommer ade. So sehr weine ich ihm nicht nach,  es gab schon wesentlich schönere Gartensommer. Nix mit gewünschten 25°, Schäfchenwolken und nachts ergiebigem Landregen. Stattdessen 36° und Trockenheit. Egal, vergessen. Nächstes Jahr wird alles besser;-)


Das schöne Wetter nutze nicht nur ich heute für ein Sonnenbad.

Samstag, 25. Juli 2015

Es ist Sommer in der Stadt



im Moment wirft es gerade reichlich Wasser vom Himmel. Soll es ruhig, Regen kann es nie genug geben. Ich kann also ganz entspannt und vor allem von drinnen, den vorgestrigen Sommermorgen Revue passieren lassen.
Mein Vorvorgarten holt endlich so richtig Schwung. Ich hätte nie gedacht, dass ich mal an einem Boden fast verzweifele, aber es ist so. Es ist nur zur Seite geschobener verdichteter Wegeschotter-Lehmboden-Dreck. Die Zwiebeln verfaulen,die Wurzeln kommen nicht so richtig in die Tiefe, der geschlitzblättrige Essigbaum, der keine Ausläufer machen soll, macht doch welche...*nerv*
Trotz lockern, mulchen, gut zureden.... *nerv*
Aber jetzt ist da Stimmung in der Bude, vor allem insektentechnisch. Die Hummeln sind ganz wild auf Kugeldistel, Königskerze und Co.


schöne Kombi aus Perovskia und wilder Möhre


Der Südweg. 
 ein Blick nach vorn, ein Blick zurück. Die Malven haben hier das Kommando übernommen




Vorbei am kleinen Teich, habe ich schon mal gesagt, dass ich Gräser liebe?! 
Sie haben, zusammen mit dem straußblütigen Gilbfelberich, einem Wucherer vor dem Herrn, die Uferböschung komplett übernommen. 

ich fühle mich nicht aus den Augen gelassen
Und noch ein wenig restlicher Garten
 am und im Biergarten


das Dreiecksbeet


 der große Teich
Die Wanne ist voll.... 

und Zwergseidis in Lauerstellung, wann geht's raus

Samstag, 16. Mai 2015

Meine Seidenhuhnküken

sind  jetzt knapp 3 Wochen alt. Die ersten Flugversuche haben sie schon hinter sich und wohnen seitdem draußen im Kükenstall unter der Rotlichtlampe.Dort haben sie mehr Platz. Sie sind ständig in Bewegung und wenn ich komme erst recht. Wenn ich schon nicht die Glucke bin, so doch die "Leckerbissentante". Schnittkäse ist zur Zeit der Renner. Es wird aber auch jede Fliege gern genommen.

Die beiden werden bestimmt Hähne,so neugierig und mutig, wie sie sind.
 Bei dem kleinsten Küken(links) tippe ich auf eine Henne und bei dem hinten rechts, hoffe ich auf eine Henne. Dies wäre mir die liebste Mischung.Dann gibt es später keinen Streß. Brüderhähne vertragen sich relativ gut. Aber 3 Hähne wären zuviel für eine Henne. Schau'n wir mal.

 Hier sieht man schon wie sich der "Dutt" bildet. (Hoffentlich die Dame.)
Ich bin immer noch gespannt, wie sie aussehen, wenn sie groß sind.

 Es ist schon ein Wunder der Natur und immer wieder faszinierend, wie sich aus einem Ei ein Huhn entwickelt. Dabei wiegt ein Zwerghuhnei gerade mal 30 Gramm, während ein normales Hühnerei immerhin 60-70 Gramm hat.
Ha, ich habe doch glatt ein Vergleichsbild

 Knuffig, einfach nur knuffig.
Und wer jetzt noch nicht genug hat, kann noch ein wenig Kükenkino gucken. Ich mache es jeden Tag;-). 

Also so richtig brüllermäßig ist die Qualität des (Blogger)Videos noch nicht.:-(

Dienstag, 5. Mai 2015

Wonnemonat

Schon der Anfang des Monats macht in diesem Jahr seinem Namen alle Ehre. Es ist alles so frisch und sattgrün, dass frau am liebsten reinbeissen würde.
Jetzt kommt auch mein Vorvorgarten langsam in Schwung.

Die Gräser brauchen ihre Zeit bis sie grün werden. Am schnellsten ist immer noch das Sandrohrgras (Calamagrostis x acutiflora) und Stipa calamagrostis. Die "Amerikaner" oder auch Präriegräser wie Rutenhirse (Panicum virgatum) oder Tautropfengras (Sporobolus  heterolepis) schieben erst jetzt das erste Grün und sind bis dahin nur ein brauner Anblick.
Die Krokusse und Narzissen, die ich in den Jahren davor gesetzt habe,sind mit dem lehmigen Boden nicht sehr glücklich und lassen sich im Frühjahr nicht mehr blicken. Nur ein paar Wildtulpen halten tapfer durch und werden langsam mehr.
Die Bodenverbesserung mit Kompost spült mir regelmäßig der Regen weg. Das Ganze ist noch nicht der Weisheit letzter Schluß,aber ich geb nicht auf.
Dafür macht der restliche Garten Freude, nachdem ich bestimmt gefühlt eine Tonne Ehrenpreis gejätet habe. Keine Ahnung wo er herkommt, Aber breit machen kann der sich... holla, die Waldfee. Er ist definitiv der nervigste Bodendecker des Monates.

Hier noch ein paar Bilder
 mein Vorgarten mit Malus Royalty, einem rotlaubigen Zierapfelbaum
 der Blick ums Radhaus in den hinteren Teil des Gartens
 das Hamamelisbeet im Hof
und ein Blick zurück

Ansonsten wächst das Gartenpersonal heran, schiebt die ersten Flügel- und Schwanzfedern, ich bin gespannt, was sie für Federfarbe haben, wenn sie ausgewachsen sind,
 und wird schon mal auf Vogelmiere konditioniert.