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Freitag, 11. März 2016

Bunter Hang

Im Herbst 2011 steckte ich auf den Hang am Haus, der sich nur umständlich und damit wenig mäht, eine große Tüte geretteter Krokusse aus dem Baumarkt.
 Es war eine sogenannte Wundertüte verschiedenster Sorten. Die Tüte hatte ich natürlich nicht aufgehoben, weil, die paar Sorten merke ich mir doch locker.. von wegen. Jetzt habe ich eine bunte Krokustruppe ohne Namen.

Jedenfalls haben die Krokusse mit den Jahren schön zugelegt und bleiben auch nicht mehr auf dem Hang, sondern machen sich mit Ameisenhilfe auf, den Garten zu erobern. Da, wo ich vorher nie Krokusse hatte, sind jetzt welche. Und das schöne daran ist, sie verkreuzen sich munter. Ich habe nicht nur gelbe, lilane, weiße, mit und ohne Streifen sondern auch welche, die unten gelb  und oben lila sind.
Gerade diese brachte meine Freundin dazu, begeistert auf die Knie zu fallen und sie vor dem unbeachteten Zertrampeln zu bewahren. Sie sind jetzt in der "Beobachtungsstation" ausgelagert.

Vor 3 Jahren hatte ich dann die Grasnarbe abgeschält und zwischen die Krokusse Hakonechloa macra, das japanische Waldgras gepflanzt. Es löst die verblühten Krokusse ab und macht noch mehr her, als die länger werdenden, überkippenden Grashalme des Rasen.

Und noch etwas spielt eine Rolle. 
Man hat entschieden optisch mehr, wenn man auf den Hang hinauf sieht, 
statt hinunter.

Beim nächsten geplanten bunten Hang, drehe ich diesen vorher um;-)

Donnerstag, 14. Mai 2015

Es ist so saftig grün

dass ich immer noch voll Wonne reinbeißen könnte. Eigentlich ist der Herbst meine Lieblingsjahreszeit, aber wer kann diesem frischen Grün schon widerstehen. Ich nicht, und deshalb liege ich die meiste Zeit,wenn ich kann, platt in der Wiese und freue mich ganz dicht an den unterschiedlichen Grüntönen und Blattkontrasten und bestaune nebenbei die ganzen vielen Kleinigkeiten.
 Zum Beispiel:
Meine Halesia carolina blüht zum ersten Mal.

Die Mischung von Saxifraga und Myosotis ist einfach nur umwerfend zart. 

Die Akeleien erobern, wenn man sie lässt, jeden freien Platz

Die Rotbuchenhecke prankt in den unterschiedlichsten Rottönen. (Das Schöllkraut auch:-( )

Die Fröschen quaken ihre Lebensfreude um die Wette aus dem Hals.

Der Flieder duftet und die Tulpen krawallen durchs Beet
(Ich finde, es ist eine Klasse-muntermachende-Farbmischung, kam ganz ohne mein Zutun.)

Der Salat sprießt und nun sage einer, dies sei nicht romantisch


Besonders stolz bin ich im Moment  auf meine unterschiedlichen Grüntöne im Hamamelisbeet.

Bevor ich den alten vergreisten Apfelbaum massiv zurückschneiden musste, war es das Beet mit dem meisten Schatten im Garten. Ich hatte dort ganz bewusst den Schwerpunkt auf Blattkontraste und weniger auf Blüten gelegt.
Trotz fehlendem Schatten funktioniert es auch bei mehr Sonne dank der Mulchschicht noch ganz gut und irgendwann , so in gefühlt 1000 Jahren, machen vielleicht auch die neuen Sträucher wieder mehr Schatten.
Ich könnte noch ganz viele Bilder einstellen,eben weil ich von der schönen Jahreszeit nicht genug bekommen kann. Hier noch ein paar, ganz Selbstbeherrschung,
 der Vorvorgarten
 der Vorgarten
 der Blick von der Scheune über den Hof
 der Südweg
 das noch namenlose Beet und noch ein paar Kleinigkeiten, die mir ins Auge gefallen sind












Montag, 27. April 2015

Bei der Aussicht

und dem Sonnenschein 
könnte frau auf dem Rücken liegen bleiben.
Aber, die Gießkanne ruft. Mit den Wünschen ans Universum funktioniert es nicht so richtig. Regen war gewünscht, langsam und ausdauernd.

Nachtrag: Meckern hilft! Am Abend fing es an zu regnen und heute früh waren 20 Liter/m²  im Regenmesser. Hach, einfach nur schön