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Dienstag, 29. Januar 2019

Die Dinge mit anderen Augen sehen

kann interessant sein. Es ergibt einen ganz anderen Eindruck, auch wenn es nur schwarz-weiß ist. In diesem Fall war es ein strahlender Blick auf diese Objekte der Begierde.


So sah die Anordnung auf dem Röntgendetektor aus.


Auf der linken Seite die fast unbearbeitete Röntgenaufnahme, auf der wirklich nur der Insider etwas sieht,  rechts dann schon invertiert und ein bißchen aufgepeppt. Ich finde es erstaunlich, wie sich Bildinformationen ändern, nur durch den Wechsel vom Negativ ins Positiv. 


Hier die Rose im Detail und weil es so schön ist, das Ganze noch mal in Rosenrot;)




Samstag, 19. Januar 2019

Bißchen Winter geht doch noch

Heute früh -5°, die Sonne lacht, heute mittag -2°, die Sonne lacht. So ist mir doch alle mal lieber als +2°, nasspatschmatsch und grau.
  Ohne die Gräser wäre der Garten ganz schön leer. Sie machen nach wie vor eine gute Figur,


 ebenso der Kater;)

Schön ist auch das Farbspiel der Zweige im Gehölzsaum am Teich. Die Samenstände gehören zur Blasenspiere (Physocarpus opolifolius). Die grünen Zweige dahinter zu Rosa arvensis, der Feld-Rose. Ihr sollte man sich möglichst nicht in den Weg stellen. Sie hält alles fest, was sie bekommen kann. Aber die Vögel mögen sie.
Während Krokusse und Schneeglöckchen noch in Wartestellung sind, blüht Viburnum bodnantense seit Anfang Dezember.

Mittwoch, 5. September 2018

Kindheitserinnerungen

Manchmal werde ich von Gartenbesuchern gefragt, ob ich als Kind schon gerne im Garten gearbeitet hätte.
Nein, mit Sicherheit nicht. Damit wäre nur ein schöner Ferientag ruiniert gewesen. Wenn ich konnte, machte ich um jede Gartenarbeit einen ganz großen Bogen.
Es gab nur 2 Ausnahmen, denen ich mich freiwillig stellte. Die eine war Sauerkirschsagopudding und die andere Graue Mäuse...
Bei ersterem wurden die Steine, der zuvor entsteinten Sauerkirschen, mit dem Saft, der sich zwischen den Steinen sammelte, ausgekocht, abgeseiht und mit Sago zu Pudding verkocht. Lecker. Dieser Kirschpudding motivierte mich als Kind eimerweise Sauerkirschen zu entsteinen. Dazu muss man sagen, dass wir nicht etwa die großen Schattenmorellen hatten, die man plopp, plopp, plopp, durch die Maschine jagen konnte. Nein, unsere Sauerkirschen waren genau so klein, dass der Stempel der Maschine zuverlässig statt dem Stein das Fruchtfleisch daneben ausstanzte. Was für eine Verschwendung. Also wurde jede Kirsche einzeln mit der Öse einer Rouladennadel von Hand entsteint. Eimerweise! Aber es gab ja dann auch eimerweise Kirschsagopudding und die Welt war in Ordnung.

Das 2. was mich motivierte, waren besagte graue Mäuse. So werden hier in der Gegend kleine unscheinbare Pfirsiche genannt. Sie wachsen überall. Man braucht den Kern nur irgendwo hinspucken und kann sich sicher sein, dass nach einigen Jahren genau an dem Irgendwo ein Pfirsichbaum steht. So unscheinbar wie die Früchte aussehen, so lecker sind sie.Supersüss und gleichzeitig ein wenig bitter. Da kommt kein Dosenpfirsich mit.
Als Kind liebte ich die graue Mäuse im Kompott zum Dessert.

Nur die Verarbeitung ist aufwendig. Die Pfirsiche müssen gepflückt, ein paar Tage gelagert, dann gebrüht, die Haut abgezogen, eingeweckt oder eingefrostet werden.

Die letzten Jahre war die Ernte nicht so üppig. Meist reichte es für den direkten Weg in den Mund und ich hatte auch nicht soo die Lust auf diese Arbeit.

Aber dieses Jahr hingen die Bäume übervoll. Sie bogen sich regelrecht. Keine Ahnung, ob es an diesem verrückt kalten Frühjahr lag oder ob die Solitärbienen aus dem Insektenhotel gleich nebenan für die maximale Bestäubung sorgten. Die einschlägigen Gartenkataloganbieter hätten ihre Freude an Bildern von den vollhängenden Zweigen gehabt. Wie mir hinterher einfiel. Nachdem ich die Pfirsiche vom Baum hatte.

Jedenfalls besann ich mich auf "meine" Kinderarbeit, fragte Muttern, schlug bei Dr. Oe nach und machte mich an die Arbeit.
Das ist nicht etwa die ganze Ausbeute,nein, es ist nur eine fingermatschfreie Momentaufnahme

Jetzt reicht es für jeden Sonntag zum Dessert;)