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Mittwoch, 8. Februar 2017

Englische Kleinigkeiten

Bei der Blattgoldreise besuchten wir auch auch einige private Gärten, von denen ich nicht weiß, ob Bilder im Internet erwünscht sind.
Also zeig ich hier noch ein bisschen namenloses Potpourri, welches mir während der Reise ins Auge fiel.
einfach nur schön

Die Nerine war definitv Blüte der Reise. Überall strahlten sie in hellem Pink.
Bei uns leider keine Chance

Efeu in Form

Verbene , ja welche? Von ihr fiel mir glatt Samen in die Tasche

Das ist doch mal eine Bauzaungestaltung.
Da musste jemand lange für stricken und häkeln
 und allemal besser als diese unsäglich umhäkelten Bäume,
die man eine ganze Weile lang bei uns sah


Die englische Variante gegen rutschige Holzbohlen

Rosenwegweiser. So geht das also

Spalierbäume wohin das Auge blickt

Ich will auch so schneiden können

und der Wein erst

Dahliensämlinge
 
noch mehr Sämlinge

Dienstag, 7. Februar 2017

Sheffield Park

Eine Station auf der Blattgoldreise, bei der man sich noch so richtig Farbe für Auge holen konnte, war Sheffield Park.
Hach, so ein Anwesen würde ich mit dem entsprechenden Kleingeld auch nehmen. Bliebe dann nur noch die Kleinigkeit von knappen 300 Jahre Gestaltungszeit, ein Klacks.;-)
Nein, so ist das mit dem National Trust schon eine schöne Sache. Ansehen und genießen reicht mir völlig aus. Zum Rumbuddeln ist die heimische Scholle ausreichend und vor allem schön übersichtlich. Ideen lassen sich auch auf dem kleinsten Platz verwirklichen.
Aber jetzt noch ein paar Novembereindrücke von Sheffield Park








Und auch hier fiel mir wieder auf, Immergrüne neben Laubabwerfenden. Die Mischung macht's.

Freitag, 27. Januar 2017

Bressingham Gardens

Draußen ist die Welt noch weiß und kalt. Also genau richtig für farbige Erinnerungen.

Im Sommer flatterte mir Werbung von Iris Ney ins Haus, in der die Blattgoldreise Ende Oktober angeboten wurde.  Eine Schneeglöckchenreise von ihr hatte ich schon mitgemacht und war begeistert.
Iris hat ein Händchen für die Organisation, sucht schöne Parks und Gärten aus, weiß sehr viel , hat immer ein offenes Ohr für Fragen und in manche Gärten kommt man nur auf Grund ihrer guten Kontakte in England.

Auch das Hotel hat mich gelockt.  In Ipswich, gemütlich, schön und leeeeecker Essen. Irgendjemand hat mal gesagt , man muss sich ein fremdes Land eressen. Derjenige hat so recht und genauso mache ich es auch. Cider  und Grapefruit-jelly sind meine absoluten Favoriten.

Diesmal ging es in Kerpen los. Für mich wieder quer durch die Republik. Die richtige Einstimmung hatte ich schon auf der Autobahn. Links und rechts deutscher "Indiansummer", der Zwischenstop auf der EGA in Erfurt und ich kam schon tiefenentspannt in Kerpen an.
An Gärten war alles vertreten, vom kleinen Privatgarten bis zum herrschaftlichen Park und alle wieder so unterschiedlich. Ich könnte nicht sagen, welcher mir am besten gefallen hat und eigentlich müsste/will ich sie alle zeigen.  So nach und nach wird es werden.
Jede Menge Staudiges gab es in Bressingham Gardens zu sehen. Fange ich mit ihm an.













Fremde Gärten fotografiere ich weniger zur Dokumentation, sondern mehr nach meinen Gesichtspunkten, was mir besonders gefällt, was ich mir merken will und was sich vielleicht in meinem Garten umsetzen lässt.

Ein Fazit aus diesem Garten: Mehr Immergrüne braucht das Land, nein, mein Garten.






Donnerstag, 8. Oktober 2015

Bundesgartenschau 2015

Um uns frischen Gartenwind um die Nase wehen zu lassen, statteten wir am ersten Oktoberwochenende  der Bundesgartenschau in der Havelregion einen Besuch ab.
die Havel


Frau lernt ja gerne dazu und neugierig bin ich auch. Es war ein sehr sportliches Programm. 5 Standorte, die weitesten 80km auseinander, auf gefühlten 1000 ha und das in 2 Tagen, man war ich platt.
Näheres lässt sich hier nachlesen (über die Buga, nicht über meine abgelaufenen Füsse;-))

Die Buga auf 5 Standorte zu verteilen hatte was. Sie waren alle so unterschiedlich, dass man sehr viel zu sehen bekam.
Rathenow hatte mit der Landesgartenschau von 2006 schon einen eingewachsenen Vorsprung und bei dem Bismarckturm fühlte ich mich glatt an Sissinghurst erinnert.

Hach, so ein Turm ist schon ein tolles Gartenaccessoires. Fehlen nur die passenden Latifundien dazu. In diesen Momenten kann ich Modellbahnbauern nachfühlen. Macht man es eben bisschen kleiner. Hm, vielleicht sollte ich über einen Taubenturm nachdenken.

Die Themengärten in Brandenburg hatten Diskussionspotential, wie es so schön neudeutsch heißt. Sie waren nicht so ganz meins. Müssen sie ja auch nicht.




 



Es gab auch positive Details für meine Merkliste. 

Persönlich gefiel mir  Rhinow/Stölln am besten. Die ersten Flugversuche von Otto Lilienthal mit bepflanzten stilisierten Tragflächen und einer "Boarding- Strecke" über den Fliegerpark zur IL 62 nachzugestalten, fand ich echt witzig. Trockenen Fusses wurde man durch die bepflanzten Beete und die naturbelassene Steppen/Wiesenfläche gelenkt, den Blick über die Landschaft schweifend. Genial.
Auch die Kakteenbepflanzung in Containern auf Augenhöhe hat mir sehr gefallen. Dies und einiges anderes hätte ich mir gern öfters im Jahr angesehen.



Aber damit hat man als Weitanreisender eben ein Problem. Einzelkarten für nur einen Standort gab es erst am Ende der Saison und wenn man dann schon mal da ist, will man auch alles sehen. Für ein nochmaliges Wiederkommen fehlt die Zeit. Also japanisch reisen, flinke Füsse und viele Fotos machend und dann zuhause feststellen, "hätteste dir das mal genauer angesehen"
Und das ist für mich der Nachteil an den großen Gartenschauen (Buga, IGA, Floriade). Es ist zu viel, zu groß. Man kann es gar nicht alles erfassen. Von den gesalzenen Eintrittspreisen ganz abgesehen. Kleiner wäre einfach mehr.
Die Grundidee, die hinter den Gartenschauen steht, ehemalige Industriebrachen zu renaturieren, neue grüne Impulse zu geben und auch nicht ganz so enthusiastische Blümchenfreaks wie mich, die Schönheiten und Einmaligkeiten der Pflanzen- und Tierwelt in der Region zu zeigen, finde ich gut und das ist auch ein Grund, warum ich sie besuche bzw. mit meiner Eintrittskarte unterstütze.

Ansonsten bevorzuge ich doch lieber eingewachsene botanische Gärten. Sie geben mir persönlich mehr.
Aber, jedem Tierchen sein Pläisierchen und aus einem kleinen Pflanzenfreaks kann ja auch ein großer werden.

Auf der Rückreise legten wir noch einen Zwischenstopp in Potsdam/Bornim im Karl-Foerster-Garten ein.
Ein Traum zu jeder Jahreszeit.








Und die angrenzende Staudengärtnerei..... einfach nur praktisch;-)

Alles in allem war es ein sehr schönes abwechslungsreiches Wochenende mit etlichen diskussionswürdigen, aber auch umsetzbaren grünen Denkanstössen.