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Montag, 4. Januar 2021

Schneebilder

Wer hätte es gedacht, es ist Winter und es hat sogar geschneit.... Also Kamera geschnappt, wer weiß, wie lange uns dieser Zustand erhalten bleibt, und ein paar Eindrücke in weiß und schwarz und grau und tatsächlich in etwas Farbe festgehalten. 











Immergrüne  mögen noch verpönt sein. Aber ich finde, sie gehören dazu. Im Winter geben sie dem Garten Struktur und im Sommer halten sie sich vornehm zurück. Es ist wie überall im Leben, die Mischung macht's. 

Zum Schluß noch paar Details  und der Grund warum ich erst im Spätwinter anfange die Stauden zurück zu schneiden.


und mein Lieblingsbild des Tages

So, jetzt hatten wir Schnee, jetzt kann es Frühling werden;)

Samstag, 11. Juli 2020

Alles neu....

macht meist der Mai, aber diesmal war es der Juni. Der kleine Teich im vorderen Teil des Gartens war in den 17 Jahren seit dem Bau so eingewachsen, dass von Wasser nicht mehr viel zu sehen war. 

Keine Ahnung,wo der Farn herkam,aber er fühlte sich feuchtwohl. Felberich hatte ich immer mal wieder mit der Harke rausgefischt, ließ sich aber nicht groß aufhalten. Als sich jetzt noch Schilf und Rohrkolben breitmachten und das Gras überhaupt keine Grenzen mehr kannte, wurde es Zeit den Teich neu zugestalten.

Der Plan war, wir fischen die Pflanzen alle raus, parken die von Interesse zwischenzeitlich in einer Badewanne, machen die Kapillarsperre neu und setzten die Pflanzen anschließend wieder in den Teich. Kann ja nicht so schlimm sein. Gesagt ,getan. 



Die Pflanzen gingen noch relativ einfach raus. Bißchen Probleme machte die Ufermatte. Da wurzelten sie besonders gut und fest. Mit einer Rodehacke aber nicht das große Problem. Irgendwann war alles raus, was raus sollte. Wir ließen das erste Mal wieder Wasser ein und das Wasser lief ab. Naja, ein Loch kann ja vorkommen. Die Folie hat schließlich paar Jahre auf dem Buckel. Wir fanden das Loch, kauften Kleber, klebten das Loch, füllten Wasser auf. Das Wasser blieb. Yeah....

Einen Tag später, der Wasserstand war um 20cm gefallen..shit. 

Loch gesucht, Loch gefunden, Loch abgedichtet, Wasser aufgefüllt..... Wasser weg. :( 
Diese Nummer machten wir 4x . Danach gaben wir auf....
und kauften neue Folie. Jetzt also auch das Sand-Kies-Substrat raus. Dabei fanden wir noch 7 Löcher. Wir hätten das Spiel endlos weiterspielen können, die Folie hatte es einfach erlebt.
Mit der neuen Folie hielt auch der Wasserstand. Also die Pflanzen wieder rein. Jetzt sieht man auch wieder, wie groß der Teich eigentlich ist. Bißchen ganz schön übersichtlich....

Hmm, da gibt's doch noch das Lotusland und ich hatte in Dennenlohe vor einigen Jahren Lotos in freier Wildbahn gesehen. Unser Teich liegt relativ geschützt. Ein Versuch ist es wert. Ab ins Lotusland



und ich war im Paradies 
und hatte anschließend zwei statt einem Topf im Auto.


Mögen sie groß und stark werden(oben links gleich bei den Quietscheenten)



Auch die anderen Pflanzen haben die Teichneugestaltung gut überstanden und suchen sich ihren passenden Standort. Ich bin sehr zufrieden:)



Mittwoch, 16. Oktober 2019

Oktobereindrücke

Der Monat macht seinem Namen wieder alle Ehre und prangt gülden vor sich hin. Für mich ist in dieser Jahreszeit der Garten am farbigsten und bevor alle Blätter unten liegen noch ein paar Impressionen.



Der Blick aus der Haustür in den Hof zur Scheune. 

Der Blick in den hinteren Garten
Miscanthus 'Beth Chatto' hat den trockenen Sommer gut überstanden.
Es hat sehr geholfen, dass er mit seinen Wurzeln tief in Komposterde steht.

Die Schönaster ( Kalimeris incisa) ist auch ein Trockenheitskandidat.

Die Gehölzhecke hinter dem Teich. Dort leuchtet Felsenbirne in der Sonne

Der Säulenamberbaum (Liquidambar styraciflua 'Slender silhouette')
gibt farbtechnisch alles und Trockenheit macht ihm gar nichts aus.


Der Südweg. Die verwelkten Päonienblätter schneide ich noch ab.
Der Rest bleibt bis zum Frühjahr stehen. 


Der Vorvorgarten 1.Teil



Der Vorvorgarten 2.Teil
Ein Blick zurück , Richtung Haus

Der Essigbaum hatte sich irgendwann einmal ausgesamt und
darf den ehemaligen eingemauerten Misthaufen beschatten.
In dem eingemauerten Bereich lässt er sich ganz gut im Zaum halten


Dienstag, 16. Juli 2019

Die heißesten Tage


scheinen durch zu sein. Eine Woche lang, in der die Thermometerflüssigkeit fast immer die 40° auf der Scala schrammt, Regenwolken noch zwei weitere Wochen in ganz  entfernten Gegenden rumtrödeln, aber schon mal den Wind voraus schicken, lassen intensiv über eine Bepflanzung mit Rainfarn, Scharfgarbe, Wegwarte und Co nachdenken.
Gedanklich hatte ich mich schon von etlichen Pflanzen verabschiedet,sah ihnen beim Welken zu und war wieder erstaunt, wieviele sich nach dem Regen aufrichteten und die Blätter entrollten. Allen voran die Herbstanemone.
Am besten hat der Vorvorgarten durchgehalten. Mit seinem lehmpamp(ig)zusammengeschobenen Boden, der mich im Frühjahr regelmäßig zur Verzweiflung bringt, kann er scheinbar doch ganz gut Wasser halten.



Im restlichen Garten überwiegt das Braun. Die Samenstände lasse ich mit Absicht stehen. Sie gehören für mich zum Gartenjahr dazu.
Was im nächsten Jahr zuviel ist und stört, wird gejätet. Bis dahin kann es den Boden bedeckt halten.
Noch etwas war verblüffend. Pflanzen, die in der Erde stehen, schlappten eher, als die, die in den Fugen wuchsen.






 Trotz allem gibt's auch Farbe




und süße Kleinigkeiten

Sonntag, 12. Mai 2019

Der Regen ist durch....

kalt ist es auch, die Eisheiligen lassen grüßen. Wer weiß wann der nächste Regen kommt und weil es gerade so schön grün ist, diesmal erfrischende, noch etwas feuchte Gartenimpressionen.

Am Anfang die Kleinigkeiten:
Die Maiglöckchen heißen nicht umsonst Maiglöckchen;), Halesia und Akeleien bimmeln um die Wette, Pfingst- und Rosen machen einen auf dicke Knospe.

Die Tamariske im Vorvorgarten zeigt sich  dieses Jahr besonders eindrucksvoll. Ein tolles Gehölz.

Hängend über dem Zaun,nur die Tamariske, geht es weiter ums Haus
Ein Blick zurück

und so sieht zur Zeit der Innenhof aus. 




Weiter geht's Richtung Welten-, nein Gartenende. Dort hatte ich im vorigen Jahr angefangen den Hang vom Teichbau abzuschippen. Macht auf die gesamte Breite 60m² weitere Pflanzfläche. Damit vervollständige ich den Gehölzstreifen als Sichtschutz zum Nachbarn
Ein Blick zurück auf's Dreiecksbeet,.
Die Wäschespinne wartet auf die nächste Ladung Wäsche und die Zwergseidenhühner sind im Hausarrest, seit dem wir auch tagsüber hungrigen Fuchsbesuch haben. 


Der Blick über's "Meer" Richtung Gartenende





Zum Schluß noch die Vorankündigung und Werbung in eigener Sache. 
Am 16.6. ist in diesem Jahr Tag der offenen Gartentür der Gärten der Lausitz in der Zeit von 10-18 Uhr. Ich freue mich auf Besuch