Dienstag, 14. Juni 2016

Staudengärtnerei Augustin

Letztens nutzte ich eine Reise nach Franken, ich war zu der Landesgartenschau in Bayreuth, aber davon einander mal mehr. Jetzt müssen erst meine mitgebrachten Schätze in die Erde und bevor die Etiketten wieder alle im Nirwana verschwinden und ich die Pflanzen mit "ja ähm" anrede, liste ich sie doch lieber hier auf. Woher ich die Pflanzen habe, vergesse ich nicht so schnell wie die Namen. Lange Rede , kurzer Sinn, ich war in der Staudengärtnerei Augustin in Effeltrich. Die Franken sind zu beneiden. Aufmerksam wurde ich auf die Gärtnerei aus der Sendung "Querbeet" vom Bayrischen Fernsehen und wenn ich denn schon mal da bin, dann gehe ich auch hin...... eine schöne Gärtnerei

Ein schöner Schaugarten zum Ideen holen, 




Tröge in allen Varianten und Formen bieten sie auch an

und ein schönes Sortiment, um die Ideen gleich umzusetzen.


Meine Beuteliste:

Althaea cannabina
Amorpha canescens
Bergenia purpurascens 'Wintermärchen'
Catananche caerulae
Crambe cordifolia
Epimedium x youngianum 'Yenomoto'
Heliopsis scabra 'summer nights'
Hemerocallis dumortieri
Iris barb.x elat. 'Gai Luron'
Kalimeris yomena "Shogun"
Papaver orientale 'Beauty of Livermere'
Papaver orientale 'Harlem'
Polygonatum verticillatum ' Rubrum'
Rudbeckia maxima
sowie 
diverse Hauswurze


Wenn er noch ins Auto gepasst hätte, wäre sicher auch dieser Stein mitgereist, hach...



Freitag, 3. Juni 2016

Marlene

ich liebe sie einfach. Für mich ist sie die Schönste. Jedes Jahr könnte ich aufs Neue schwärmen... diese Farbe, diese Erscheinung.Für mich ist sie der tollste Mohn der Welt. Genauer gesagt, des Staudenmohnes, lat. Papaver orientalis.
Angefangen hatte es in der Staudengärtnerei Zeppelin in Laufen, die ich mir vor Jahren ansah. Dort sprangen mir 'Karine' und 'Juliane' in den Einkaufskorb. Beides schöne rosafarbene Auslesen.
Sie sind leider in meinem Garten nicht mehr vertreten. Obwohl Papaver eigentlich(!) nicht tot zu kriegen ist, bei denen hatte ich es geschafft. Überwuchert von höheren Stauden mögen sie nicht so.

Nach einem Blick auf die Homepage der Staudengärtnerei Zeppelin.. ich könnte es ja noch mal mit den beiden probieren... .hm.. entweder, sie haben keine mehr oder sie bieten nur jetzt keine an.. hm.. beobachten... hm

Aber ich habe je noch Marlene


und den gefransten Türkenlouis

und seit dieser Woche noch Beauty of Livermere
sie fiel mir wegen ihrer sehr großen Blüten auf.

Dann sollte ich noch diese haben. Erworben vor einem Jahr auf der Staudenbörse in Berlin.
(Es ist immer gut ein Beweisfoto zu haben;-))
aber von wegen, stattdessen habe ich diese  Namenlose

Der einzige Pluspunkt, sie harmoniert ganz gut mit dem Geum 'Feuerball' links. Nur geplant war das so  nicht.

Dienstag, 24. Mai 2016

5/12 Blick

Der Himmel macht einen auf dicke dunkle Regenwolke...  und was ist?! Nichts. Er schüttet sich woanders aus und bei uns bleibt es trocken. Himmel, Herrgott, so wird das nichts mit der Wunscherfüllung!

Deshalb diesmal einen etwas dunkleren 12tel Blick.


Der obligatorische Blick. 
Die Seidenhühner machen zur Zeit Wanderzirkus und ziehen Stück für Stück mit ihrem Stall durch den Garten. Der Nachwuchshahn ist noch nicht katzenfest. Wenn er größer ist, können sich alle wieder frei im Garten bewegen.Im Moment geht es nur so.

Nachdem ich mir den Aprilblick angesehen hatte, um die gleiche Reihenfolge einzuhalten, war ich selbst erstaunt, was die Vegetation für einen Satz in die Höhe gemacht hat. 
der hintere Gartenteil

der Vorvorgarten direkt am Haus

der VorvorgartenTeil 2

der Vorgarten

der Südweg


und der Blick zum Gemüsegarten


Sonntag, 15. Mai 2016

Regentropfen,die an mein Fenster klopfen

dem aufmerksamen Leser fällt natürlich auf, dass das Lied ein klein wenig anders geht. Aber mir machen die Regentropfen, die an mein Fenster klopfen viel mehr Freude.


Kontinentales Klima ist zum Gärtnern schon nicht schlecht. Es dauert immer etwas länger bis sich das Wetter ändert und wenn es sich umstellt, dann braucht es eben auch ein bisschen länger. Wobei da Spitzen im Temperaturbereich nach oben und unten nicht ausgeschlossen sind.
Da wir aber auch so mittenmang im Kontinent liegen, haben die Tiefdruckgebiete aus Richtung Nordsee oft bis zu uns schon alles von sich gegeben und wir schauen dann nur noch in den blauen, trockenen, strahlenden, meist wolkenlosen Himmel und in die leeren Regenwassertonnen.

Wenn sich aber so ein nettes Tiefdruckgebiet mit viel Wasser aus dem Mittelmeer über dem Riesengebirge eindreht, dann, ja dann gibt's reichlich Wasser für uns von oben.
Ein wunderbares Wetter um anschließend das Unkraut aus den Pflasterfugen zu ziehen. Es ist über den vielen Regen wahrscheinlich so erstaunt, dass es sich fast ohne Widerhalt jäten lässt.

Die Ausbeute nach der Hälfte der Strecke. 

Das Skateboard ist eine echte Arbeitserleichterung. Auf ihm lässt es sich sitzend immer ein Stück weiter rollern und frau rutscht nicht die ganze Zeit auf den Knien oder macht den Entengang.

Zum Schluss noch eine tropfnasse, beinstreckende Pausencollage aus dem Garten



Also, auf geht's zur nächsten Runde, bevor es wieder ganz trocken ist. 
Wenn es nur nicht so weit unten wäre....
 *stöhn* 

Sonntag, 1. Mai 2016

Botanischer Garten Leipzig

Die letzten Tage habe ich mich durch Berge von Ehrenpreis gejätet. Jäten ist eine Arbeit, die ich ganz gern mache
1. sehe ich, was in Bodenlebewesenhausen so los ist ,
2. sehe ich aus unmittelbarer Nähe, ob es meinen Pflanzen gut geht, ob ich sie teilen müsste  oder ob ich ihnen  düngermäßig ein wenig auf die Sprünge helfen sollte,
3. brauche ich, wenn ich schon mal mit der Nase fast auf dem Erdboden bin, mit den Pflanzen nicht so laut reden und Streicheleinheiten tun selbigen ja auch gut...

Aber warum ich diese Arbeit gern mache, auch wenn es nicht ganz soviel Ehrenpreis sein müsste, ist, ich habe wieder Platz. Platz, mir neue Kombinationen zu überlegen oder noch besser Platz, um neue Pflanzen auszuprobieren.
Hach, spätestens in diesem Moment ruft es ganz laut in meinem Inneren " Stop! Belohnung! Shoppen gehen!" und auf Stimmen sollte frau hören, gerade auf die inneren ;-)

Also taten wir es dem tapferen Schneiderlein gleich und schlugen mehrere Fliegen mit einer Klappe. Mal bisschen raus, frischen Wind um die Nase wehen lassen und bei Kaiserwetter was Neues sehen. So führte uns der Weg auf Umwegen durch interessante Industriegeschichte in Hohburg , ehemaligen Bahnstrecken,



prächtigem Jagdschloss Hubertusburg 


und 
einem romantischen Landschaftspark in Treblitzsch -wirklich sehr zu empfehlen-





 nach Leipzig, wo an diesem Wochenende im botanischen Garten Staudenbörse war.


 Den botanischen Garten kannte ich bisher noch nicht. Klein, aber fein und sehenswert und im baumbestandenen Teil von Asien und Amerika  ließ es sich sogar verschnaufen, Ideen und Kräfte für die nächste Shoppingrunde sammeln.



Meine Beuteliste:
-einem im Austrieb sehr tief geschlitzblättrigen Aruncus dioicus kneiffi (ich bin gespannt, wie er aussieht, wenn er groß ist)
-Phlox 'Eva Foerster', ich hatte mich vergriffen, es sollte eigentlich 'Dorffreude' sein, was soll's, Karl Foerster wird seiner Frau schon einen tollen Phlox gewidmet haben und ich habe einen Grund für den nächsten Staudenbörsenbesuch
-einen russischen Phlox  'Uralskie Skazi' mit gedrehten Blütenblättern
-Hosta 'Liberty'
- orangeblühendes Epimedium, von dem ich den Namen noch recherchieren muss
- gefülltes Scharbockskraut
-2 hübsche namenlose gelblaubige Tiarellas
-Polygonatum odoratum var. pluriflorum variegatum
- eine Feige mit diesmal vielleicht leckeren Früchten (die letzte war ein kulinarischer Reinfall, nachdem ich sie jahrelang gepäppelt hatte)
sowie ein paar  Hauswurzen für meine trockene, sonnige "Via regia"

Alles in allem schöne, abwechslungsreiche Tage in Nordsachsen.

Dienstag, 19. April 2016

4/12 Blick

in dieser Jahreszeit kann  man den Pflanzen beim Wachsen zu sehen. Deshalb der 12tel Blick eine Woche eher.

Nächste Woche sind die Narzissen bestimmt verblüht. Das ist dann der Moment in dem der Apfelbaum  in voller Blüte steht. Narzissen und Apfelblüten zur gleichen Zeit haben wir noch nie geschafft. Wäre ja auch zu einfach. Entweder ich pflanze später blühende Narzissen (will ich aber nicht, die jetzigen schmecken den Sch...wühlmäusen nicht) oder einen zeitiger blühenden Apfelbaum (-och, nööö- Die Äpfel schmecken zwar nicht, aber wir haben miteinander schon eine Beziehung aufgebaut;-) Er ist ein prima Sichtschutz zum Strand.

Dann habe ich mich an  den Blickpunkte vom Januar versucht. Stunden könnte frau damit zubringen den gleichen Bildausschnitt zu treffen und alles noch mit Entwicklungspotenzial. 

  Hier sind sie, so ungefähr jedenfalls
Der Weg zum Gewächshaus
Der Vorvorgarten am Haus 

der Vorvorgarten Teil 2
der Vorgarten direkt am Haus
der Südweg mit "Mut zur Lücke".
Die Buschmalve hatte sich massiv versamt und breitgemacht. Jetzt gibt's neue Pflanzplätze.

und der Gemüsegarten,
bisher habe ich Mangold , Erbsen und rote Bete ausgesät,  Zwiebeln gesteckt.
Radieschen, Petersilie und Salat warten noch in der Tüte auf mich.

Als Zugabe noch den Garten vom anderen Ende, frisch gemäht.... 
 ....und der Schwimmteich. Das Schilf legt langsam los, Nachbars kopflose Fichte leider nicht. 
Die Blüten gehören zu Prunus incisa. Ein hübscher kleiner Strauch.

Dienstag, 5. April 2016

Sanguinaria canadensis

ist mein Star in diesem Frühling. Gerade 20cm hoch, ganz zart, unkompliziert, dabei bisschen giftig, aber wer will so schönes schon essen. Nein, dafür gehe ich lieber in die Knie und schaue es mir genauer an.
Früh morgens hat sie noch alles fein ordentlich hochgeklappt. 


Mittags sind die Blüten weit offen 



und abends wird wieder aufgeräumt und zusammen geklappt. 

Das erfreut mein Gärtnerherz. Da fällt am Abend aus der Hand gefallenes Gartenwerkzeug gar nicht mehr auf. Gegensätze sind bekanntlich das A und O der Gartengestaltung;-)

Die nächste Steigerungsform wäre die gefüllte Variante, Sanguinaria canadensis 'multiplex'. Nicht ganz billig, aber erhältlich. Sie soll ausdauernder blühen.
Ich bin mit meiner einfachen Form vollauf zufrieden. Möge das Schätzelein sich weiter ausbreiten,hach......

Freitag, 1. April 2016

Blick von oben

Knapp 10 km von uns entfernt liegt der Muskauer Park, der voriges Jahr sein 200jähriges Bestehen feierte. 1815 war Fürst Pückler der Meinung, dass jetzt nach den napoleonischen Befreiungskriegen, die Zeit reif sei, um Parks zu gestalten.
Recht hatte er und war vor 201 Jahren absolut fortschrittlich, was die Gestaltung anging. Sein Buch  "Andeutungen über die Landschaftsgärtnerei" ist immer noch aktuell und war für einige Zeit auch meine Bettlektüre.
Wenn es mir die Zeit ermöglicht, mache ich des öfteren einen Schlenker durch den Park. Heute war dann die Zeit, um die Sonderausstellung im Schloss zu besuchen. Es werden historischen Fotografien und Postkarten von Park und Stadt gezeigt. Sehr lohnend und lohnend ist auch der Aufstieg auf den südlichen Turm, der mir eine ganz andere Sicht auf den Park ermöglichte.
Der Blick aufs alte Schloss

Hinüber zu dem Herrengarten mit der Strauchkastanie

Der Blick Richtung Norden 

Der eigentliche Schlossgarten. Der Pavillon gehörte zu Pücklers Arbeitszimmer.
Von diesem konnte man direkt in den Garten gehen.

An den Schlossgarten schließt sich der Luciesee an. 
30 Jahre gestaltete Pückler den Park, bis ihm das Geld ausging und er Muskau verkaufen musste.
Er hatte noch viele Pläne für den Park, unter anderem liebäugelte er mit einer Ritterburg und einer Fischerhütte. Ich bin froh, dass Pückler nicht fertig wurde und der Park jetzt in diesem Zustand erhalten wird. In meinen Augen ist es so der perfekte Landschaftspark ohne "Klimbim".

Montag, 28. März 2016

3/12 Blick

Ein idealer Gartentag neigt sich dem Ende und jetzt noch der 12tel Blick vom März. 

Montag, 21. März 2016

Nun piept's

seit Sonnabend ist es geschlüpft und Inge hat vollauf zu tun. Sie hat definitiv großes mit dem Küken vor. Als erstes hat sie ihm, statt dem Spezialkükenfutter, die kalorienreichen großen Maiskörner, die eigentlich für sie bestimmt waren, gezeigt.  Ein bisschen planlos, die Gute. Aber solange beide wohl auf sind, hänge ich mich da ins Gluckengeschäft nicht rein.


Die Eier der großen Hühner büten noch bis zum 30.03. im Brutautomaten vor sich hin. Bei ihnen verlasse ich mich nicht mehr auf den nur noch minder ausgeprägten Bruttrieb der Hühner. Sie bekommen es fertig und machen sich nach ein paar Tagen vom Nest, weil sie vom Brutgeschäft nichts mehr wissen wollen. Da ist es einfacher und nervenschonender, selbst von Anfang an die Glucke zu spielen und nur den Automaten zu überwachen.

Freitag, 18. März 2016

Weiße Wiesen

Am Wochenende legten wir einen Zwischenstop in Uebigau ein, einer kleinen Stadt am westlichen Ende der Niederlausitz.  Ein hübsches kleines Ackerbürgerstädtchen. Genaueres lässt sich bei Bedarf hier nachlesen.

Was mich aber dort hinzog war der Schlosspark. Der ansässige Gärtner begann in den letzten 10, 15, 20 Jahren -die Angaben variieren- in diesem Park aus allen Teilen von Deutschland und zum Teil auch aus anderen Ländern gespendete Schneeglöckchen aufzupflanzen. Ich finde dies eine wunderbare und unterstützenswerte Idee. Durch die unterschiedlichen Herkünfte kommt ein Wahnsinns-Genpool zusammen und vielleicht kristallisiert sich dort über die Jahre das ganz spezielle, super lang blühende Schneeglöckchen heraus. Schneeglöckchen aus der hiesigen Umgebung tun jedenfalls ihr möglichstes dafür.

Noch ein paar Eindrücke.




Platz für fremde Schneeglöckchen ist noch. 

Gerade jetzt beim Verblühen ist die richtige Zeit um Schneeglöckchen umzusetzen und zu vereinzeln. 

Dienstag, 15. März 2016

Inge sitzt

seit dem 01.03. auf einem Ei wie breit geflossen und bebrütet es hingebungsvoll. Nichts bringt sie aus der Ruhe. Kommt man ihr zu nahe, wird sie noch ein bisschen flacher und noch ein bisschen breiter.
Die anderen beiden Zwergseidenhennen haben die Eierproduktion sofort eingestellt, so dass es bei einem geblieben ist.
Es ist ein grünes Ei, also müsste ein graues Küken schlüpfen.
Ich bin gespannt, was dominanter ist, das Grau der Henne oder das Braun des Hahnes. Ein wahres Ü-Ei sozusagen. Theoretisch ist der Schlupf  am 21.03.
Schau'n wir mal