Sonntag, 8. November 2015
Donnerstag, 29. Oktober 2015
Oktobernebel
Die letzten Tage geben wettertechnisch noch mal alles. Heute morgen lockte mich der Hochnebel endgültig aus dem Haus.
Leider merkte ich erst beim Überspielen der Bilder, dass sich die Einstellung der Kamera in der Bildauflösung verstellt hatte.
Aber etwas ist doch noch geworden. Meine "Asternauslese". Die meisten fallen namenmäßig wieder unter die "ja,ähm-Fraktion" -Namen merke ich mir doch glatt, brauche ich nicht aufschreiben- von wegen.*schäm*
'Violetta' war mal dabei(dunkellila), die kleinen Blüten gehören zur waagerechten Herbstaster (Aster lateriflorus var. horizontalis 'Lady in Black'), die Samenstände zu Aster divaricatus. Und dann hört es auch schon auf. Die helllilanen sind Aster dumosus, sie habe ich von unseren Vorbesitzern übernommen. Die großblütige hellblaue rettete ich namenlos aus dem Hühnergarten. Die rosanen sind Sämlinge von "Alma Pötschke".Die weiße große ist eine Scheinaster (Boltonia asteroides)und gehört wahrscheinlich nicht zu den Astern. Aber sie blüht und blüht und blüht. Ich mag sie.
Leider merkte ich erst beim Überspielen der Bilder, dass sich die Einstellung der Kamera in der Bildauflösung verstellt hatte.
Deshalb nur dies eine. Es zeigt meine Eselsbrücke zum Zeit umstellen;-).
Im Frühjahr kommen die Stühle vor's Haus und im Herbst zurück ins Haus.
Aber etwas ist doch noch geworden. Meine "Asternauslese". Die meisten fallen namenmäßig wieder unter die "ja,ähm-Fraktion" -Namen merke ich mir doch glatt, brauche ich nicht aufschreiben- von wegen.*schäm*
'Violetta' war mal dabei(dunkellila), die kleinen Blüten gehören zur waagerechten Herbstaster (Aster lateriflorus var. horizontalis 'Lady in Black'), die Samenstände zu Aster divaricatus. Und dann hört es auch schon auf. Die helllilanen sind Aster dumosus, sie habe ich von unseren Vorbesitzern übernommen. Die großblütige hellblaue rettete ich namenlos aus dem Hühnergarten. Die rosanen sind Sämlinge von "Alma Pötschke".Die weiße große ist eine Scheinaster (Boltonia asteroides)und gehört wahrscheinlich nicht zu den Astern. Aber sie blüht und blüht und blüht. Ich mag sie.
Die nächsten Tage sollen schön bleiben, da reicht es bestimmt zu weiteren Gartenbildern.
Samstag, 24. Oktober 2015
Mittwoch, 21. Oktober 2015
Sonntag, 18. Oktober 2015
Der Herbst steht auf der Leiter
"...und malt die Blätter an, ein lust'ger Waldarbeiter, ein froher Malersmann...." fängt ein Gedicht von Peter Hacks an. Vertont wurde es auch und so kann man es bei Bedarf vor sich hinträllern.
Mir kommt es jetzt öfters in den Sinn, wenn ich durch den Garten gehe "...er kleckst und pinselt fleißig..."
Im Oktober hat der Garten eindeutig mehr Farbe, als im Frühling oder Sommer. Die Gelb-, Orange- und Rottöne harmonieren wunderbar und übernehmen langsam die Oberhand.
Neben den Sträuchern und Bäumen gibt es auch unter den Stauden tolle Laubfärber. Miscanthus, Hemerocallis, Geranium und Paeonien machen schon was her.
Das ist auch der Moment in dem der Schneefelberich (Lysimachia clethroides) jedes Jahr auf neue seine Daseinsberechtigung unter Beweis stellt. Im Sommer hängt er öfter schlapp herum und steht kurz vor dem Rauswurf, aber im Herbst bekommt er doch wieder ein Bleiberecht.
Mir kommt es jetzt öfters in den Sinn, wenn ich durch den Garten gehe "...er kleckst und pinselt fleißig..."
Im Oktober hat der Garten eindeutig mehr Farbe, als im Frühling oder Sommer. Die Gelb-, Orange- und Rottöne harmonieren wunderbar und übernehmen langsam die Oberhand.
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| der Südweg mit sich in Weg werfenden Meerlavendel (Limonium latifolium) |
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| Euonymus alata als Hochstämmchen vor Miscanthus Malepartus |
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| färbender Hamamelisstrauch mit Hemerocallis |
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| Geranium magnificum |
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| Aster novae-angliae |
Das ist auch der Moment in dem der Schneefelberich (Lysimachia clethroides) jedes Jahr auf neue seine Daseinsberechtigung unter Beweis stellt. Im Sommer hängt er öfter schlapp herum und steht kurz vor dem Rauswurf, aber im Herbst bekommt er doch wieder ein Bleiberecht.
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| Lysimachia clethroides |
Ich werde ihm im Frühjahr ein schattigeres Plätzchen einräumen. Dann hat auch der Buchs wieder mehr Platz.
Donnerstag, 8. Oktober 2015
Bundesgartenschau 2015
Um uns frischen Gartenwind um die Nase wehen zu lassen, statteten wir am ersten Oktoberwochenende der Bundesgartenschau in der Havelregion einen Besuch ab.
Frau lernt ja gerne dazu und neugierig bin ich auch. Es war ein sehr sportliches Programm. 5 Standorte, die weitesten 80km auseinander, auf gefühlten 1000 ha und das in 2 Tagen, man war ich platt.
Näheres lässt sich hier nachlesen (über die Buga, nicht über meine abgelaufenen Füsse;-))
Die Buga auf 5 Standorte zu verteilen hatte was. Sie waren alle so unterschiedlich, dass man sehr viel zu sehen bekam.
Rathenow hatte mit der Landesgartenschau von 2006 schon einen eingewachsenen Vorsprung und bei dem Bismarckturm fühlte ich mich glatt an Sissinghurst erinnert.
Hach, so ein Turm ist schon ein tolles Gartenaccessoires. Fehlen nur die passenden Latifundien dazu. In diesen Momenten kann ich Modellbahnbauern nachfühlen. Macht man es eben bisschen kleiner. Hm, vielleicht sollte ich über einen Taubenturm nachdenken.
Die Themengärten in Brandenburg hatten Diskussionspotential, wie es so schön neudeutsch heißt. Sie waren nicht so ganz meins. Müssen sie ja auch nicht.
Persönlich gefiel mir Rhinow/Stölln am besten. Die ersten Flugversuche von Otto Lilienthal mit bepflanzten stilisierten Tragflächen und einer "Boarding- Strecke" über den Fliegerpark zur IL 62 nachzugestalten, fand ich echt witzig. Trockenen Fusses wurde man durch die bepflanzten Beete und die naturbelassene Steppen/Wiesenfläche gelenkt, den Blick über die Landschaft schweifend. Genial.
Auch die Kakteenbepflanzung in Containern auf Augenhöhe hat mir sehr gefallen. Dies und einiges anderes hätte ich mir gern öfters im Jahr angesehen.
Aber damit hat man als Weitanreisender eben ein Problem. Einzelkarten für nur einen Standort gab es erst am Ende der Saison und wenn man dann schon mal da ist, will man auch alles sehen. Für ein nochmaliges Wiederkommen fehlt die Zeit. Also japanisch reisen, flinke Füsse und viele Fotos machend und dann zuhause feststellen, "hätteste dir das mal genauer angesehen"
Und das ist für mich der Nachteil an den großen Gartenschauen (Buga, IGA, Floriade). Es ist zu viel, zu groß. Man kann es gar nicht alles erfassen. Von den gesalzenen Eintrittspreisen ganz abgesehen. Kleiner wäre einfach mehr.
Die Grundidee, die hinter den Gartenschauen steht, ehemalige Industriebrachen zu renaturieren, neue grüne Impulse zu geben und auch nicht ganz so enthusiastische Blümchenfreaks wie mich, die Schönheiten und Einmaligkeiten der Pflanzen- und Tierwelt in der Region zu zeigen, finde ich gut und das ist auch ein Grund, warum ich sie besuche bzw. mit meiner Eintrittskarte unterstütze.
Ansonsten bevorzuge ich doch lieber eingewachsene botanische Gärten. Sie geben mir persönlich mehr.
Aber, jedem Tierchen sein Pläisierchen und aus einem kleinen Pflanzenfreaks kann ja auch ein großer werden.
Auf der Rückreise legten wir noch einen Zwischenstopp in Potsdam/Bornim im Karl-Foerster-Garten ein.
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| die Havel |
Frau lernt ja gerne dazu und neugierig bin ich auch. Es war ein sehr sportliches Programm. 5 Standorte, die weitesten 80km auseinander, auf gefühlten 1000 ha und das in 2 Tagen, man war ich platt.
Näheres lässt sich hier nachlesen (über die Buga, nicht über meine abgelaufenen Füsse;-))
Die Buga auf 5 Standorte zu verteilen hatte was. Sie waren alle so unterschiedlich, dass man sehr viel zu sehen bekam.
Rathenow hatte mit der Landesgartenschau von 2006 schon einen eingewachsenen Vorsprung und bei dem Bismarckturm fühlte ich mich glatt an Sissinghurst erinnert.
Hach, so ein Turm ist schon ein tolles Gartenaccessoires. Fehlen nur die passenden Latifundien dazu. In diesen Momenten kann ich Modellbahnbauern nachfühlen. Macht man es eben bisschen kleiner. Hm, vielleicht sollte ich über einen Taubenturm nachdenken.
Die Themengärten in Brandenburg hatten Diskussionspotential, wie es so schön neudeutsch heißt. Sie waren nicht so ganz meins. Müssen sie ja auch nicht.
Es gab auch positive Details für meine Merkliste.
Persönlich gefiel mir Rhinow/Stölln am besten. Die ersten Flugversuche von Otto Lilienthal mit bepflanzten stilisierten Tragflächen und einer "Boarding- Strecke" über den Fliegerpark zur IL 62 nachzugestalten, fand ich echt witzig. Trockenen Fusses wurde man durch die bepflanzten Beete und die naturbelassene Steppen/Wiesenfläche gelenkt, den Blick über die Landschaft schweifend. Genial.
Auch die Kakteenbepflanzung in Containern auf Augenhöhe hat mir sehr gefallen. Dies und einiges anderes hätte ich mir gern öfters im Jahr angesehen.
Aber damit hat man als Weitanreisender eben ein Problem. Einzelkarten für nur einen Standort gab es erst am Ende der Saison und wenn man dann schon mal da ist, will man auch alles sehen. Für ein nochmaliges Wiederkommen fehlt die Zeit. Also japanisch reisen, flinke Füsse und viele Fotos machend und dann zuhause feststellen, "hätteste dir das mal genauer angesehen"
Und das ist für mich der Nachteil an den großen Gartenschauen (Buga, IGA, Floriade). Es ist zu viel, zu groß. Man kann es gar nicht alles erfassen. Von den gesalzenen Eintrittspreisen ganz abgesehen. Kleiner wäre einfach mehr.
Die Grundidee, die hinter den Gartenschauen steht, ehemalige Industriebrachen zu renaturieren, neue grüne Impulse zu geben und auch nicht ganz so enthusiastische Blümchenfreaks wie mich, die Schönheiten und Einmaligkeiten der Pflanzen- und Tierwelt in der Region zu zeigen, finde ich gut und das ist auch ein Grund, warum ich sie besuche bzw. mit meiner Eintrittskarte unterstütze.
Ansonsten bevorzuge ich doch lieber eingewachsene botanische Gärten. Sie geben mir persönlich mehr.
Aber, jedem Tierchen sein Pläisierchen und aus einem kleinen Pflanzenfreaks kann ja auch ein großer werden.
Auf der Rückreise legten wir noch einen Zwischenstopp in Potsdam/Bornim im Karl-Foerster-Garten ein.
Ein Traum zu jeder Jahreszeit.
Und die angrenzende Staudengärtnerei..... einfach nur praktisch;-)
Alles in allem war es ein sehr schönes abwechslungsreiches Wochenende mit etlichen diskussionswürdigen, aber auch umsetzbaren grünen Denkanstössen.
Freitag, 2. Oktober 2015
Gräser im Gegenlicht.
Im Herbst liebe ich meinen Garten am meisten. Es ist nicht mehr viel zu tun - es sei denn man will Beete umgestalten. Will ich. Der Vorgarten schreit nach Renovierung. Aber dies sollte man nur nach längerem Beobachten tun. Dafür setzt man sich erstmal in aller Ruhe in den Gartenstuhl, dreht den Kopf in die Sonne, sinniert, und hört dann was. Ein Wispern. Die Krokusse, Tulpen und Narzissen flüstern "Bleib bloß sitzen, nimm ja keinen Spaten in die Hand. "Na, wer bin ich denn, dass ich nicht auf meine Pflanzen höre.
Also wieder zurücklehnen, Kopf in die Sonne drehen, sinnieren....
Zwischendurch greife ich mit der linken Hand nach der Kaffeetasse und mit der rechten nach dem Fotoapparat.
Rechts ist Miscanthus sin. "Beth Chatto", ein tolles Teil. Nicht so viel Laub, dafür die Blüten hoch und straff aufrecht. Ich hoffe, es hält auch einen richtigen Lausitzer Winter aus.
Also wieder zurücklehnen, Kopf in die Sonne drehen, sinnieren....
Zwischendurch greife ich mit der linken Hand nach der Kaffeetasse und mit der rechten nach dem Fotoapparat.
Das ist mein Blick vom Gartenstuhl Richtung Süden. Fehlen nur die Füsse auf dem Tisch;)
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| unter dem alten Apfelbaum |
Jetzt reißt es mich doch vom Stuhl und ich drehe eine Runde durch den Garten.
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| das Dreiecksbeet |
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| im Dreiecksbeet. |
Ich lasse die Samenstände stehen und schneide erst im Spätwinter zurück.
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| der Blick über den kleinen Teich |
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| der überarbeitungswürdige Vorgarten |
Der Vorgarten ist mit 12 Jahren mein ältester gestalteter Bereich. Im Frühjahr wird dann alles anders.
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| der Vorvorgarten 1. Teil |
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| 1b |
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| und 2.Teil |
und noch ein paar Impressionen
die meisten namenlos
der letzte Phlox
Aster dumosus
sowie die Rose 'Aspirin'
zum Schluß mein Bodenpersonal
die meisten namenlos
der letzte Phlox
Aster dumosus
sowie die Rose 'Aspirin'
zum Schluß mein Bodenpersonal
Sonntag, 27. September 2015
Freitag, 25. September 2015
Herbstlicht
Ich mag es, wenn der Sonnenaufgang im Herbst so milchig neblig daherkommt. Vieles liegt noch im Schatten, die Farben beißen sich nicht und die Konturen sind nicht ganz so scharf.
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| der Südweg |
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| der Blick in den hinteren Garten über das Hamamelisbeet |
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| Teil des Dreieckbeetes |
Das Licht fängt sich in den Wassertropfen.
Für mich ist das Harmonie pur, Herbst eben;-)
Dienstag, 22. September 2015
Letzter Sommertag
Morgen beginnt ganz offiziell der Herbst. Sommer ade. So sehr weine ich ihm nicht nach, es gab schon wesentlich schönere Gartensommer. Nix mit gewünschten 25°, Schäfchenwolken und nachts ergiebigem Landregen. Stattdessen 36° und Trockenheit. Egal, vergessen. Nächstes Jahr wird alles besser;-)
Das schöne Wetter nutze nicht nur ich heute für ein Sonnenbad.
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