Mittwoch, 28. Februar 2018

2/12

2. Monat, letzter Tag  und der Februar gibt noch mal alles. Kein Schnee, Sonne, aber dafür ein eisiger Ostwind und a... ähm, popokalt. -15° waren es heute morgen . Das Quecksilber in der Thermometerskala dehnte sich mühsam auf -9° in der Mittagszeit aus. Jetzt zieht es sich schon wieder eiskalt zusammen.
Ich hoffe, dass wenigstens bei der Kälte die gefühlten 10.548.432 Nacktschneckeneier im Garten erfroren sind.

Diesmal also ein eiskalter Monatsblick.

Mittwoch, 21. Februar 2018

Doch noch Winter

ist es geworden. Nachdem relativ warmen Januar dachte man schon, der Winter fällt dieses Jahr aus. Ich hatte es nur an den Hamamelis gemerkt. Sie waren dieses  Jahr mit der Blüte wesentlich zeitiger dran und auch bei den Schneeglöckchen bimmelte es eher. Jetzt liegen sie wieder alle flach am Boden. Die Schneeglöckchen, nicht die Hamamelis. Meine Schneeglöckchen kennen das, wenn die Sonne scheint, die Temperatur steigt, richten sie sich auch ganz schnell wieder auf.
 Hier liegt noch 'Sam Arnott' ein wenig herum.
Das ist das Gute an unserem Kontinentalklima, es ist nicht so hopp und top, rauf mit den Temperaturen, runter mit den Temperaturen. Nein, wenn es kalt wird, dann wird es richtig kalt und dauert dafür auch bisschen länger und wenn es heiß wird, wird es richtig heiß und bleibt dafür noch viel länger trocken.

Bei der ersten Kältewelle wagte ich mich auf den Teich und mähte das Schilf ab. Das ist die Winterarbeit, die mir wirklich unter den Nägeln brennt. Alles andere sehe ich entspannter. Danach schnitt ich so peu a peu die Stauden runter und kürzte die Obstbäume ein.

Bis auf die rechte Seite im Vorvorgarten bin ich fertig. In der Sonne machen die Gräser nach wie vor eine gute Figur. Ansonsten kann ich als Beetbegrenzung für Autoreifen immer wieder Feldsteine empfehlen, möglichst groß und gut sichtbar. Seitdem sie liegen, ist mir kein LKW mehr über bzw. ins Beet gefahren.

 Es kommt immer mehr Farbe ins Beet. Die ersten Krokusse sind unterwegs.



Die Hamamelis blühen schon seit Wochen und die Kornelkirsche macht einen auf ganz dicke Knospe.

Jetzt könnte es Frühling werden, damit der Kompost auftaut und ich selbigen auf den Beeten verteilen kann. Aber bei unserem Kontinentalklima wird es wieder dauern.

Also erstmal entspannt zurücklehnen und die Wintersonne genießen;) 

Mittwoch, 31. Januar 2018

1/12

Der erste Monat des Jahres ist um und schon wieder der letzte Tag des Monats und somit ein Blick in den Garten. Der alte Apfelbaum trägt schon seine Frühjahrsfrisur. Ihm schneide ich nur noch die Wasserschosser ab, damit er sich nicht übernimmt und uns noch ein paar Jahre Schatten gibt, bis der Tulpenbaum neben ihm  den Job übernehmen kann. Als nächstes schneide ich vorn das Hakonechloa oder auch Japangras genannt ab. Die Krokusse stehen schon in den Startlöchern.


Zur Abwechslung einmal der fast gleiche Blick von gestern abend bei Fastvollmond.

Ich finde, je länger man sich das Bild ansieht, um so mehr gewöhnt man sich an das Dunkle und sieht immer mehr Details:)

Montag, 22. Januar 2018

Januar

Nachdem Friederike vor einigen Tagen durch den Garten gestürmt ist, war Sonntag morgen Raureif und ein wenig Sonne angesagt. Normalerweise hätten meine Stauden und ich jetzt gern Schnee. Aber was was soll's, gibt es eben statt Schnee- wieder Raureifeindrücke, bevor ich mit dem Staudenschnitt in der nächsten Zeit anfange.Die Stauden haben sich von Friederike kein bisschen beeindrucken lassen und stehen nach wie vor. Nur den Meerlavendel (Limonium latifolium) hat es wie Steppenroller durch den Garten geweht. Mal sehen, ob die Verbreitung von Samen bei ihm auch so funktioniert;)

Jelena macht da so hübsche Blüten

Die Galanthus nivalis stehen auch schon in den Startlöchern


während es den Galanthus elwesii ein bisschen zu kalt war




Allium summer drummer kann es gar nicht erwarten und hat schon sehr weit getrieben






Das letzte Bild ist für mich im Moment der schönste Eindruck. Ich freue mich jeden Tag, wenn ich dort auf dem Weg zu den Hühnern entlang gehe. Die zarten Rindenfarben und die Immergrünen, hach.
Die Mischung macht's, wie alles im Leben.

Freitag, 29. Dezember 2017

12/12 Blick

Der vorvorletzte Tag des Jahres. 
Die Farben scheinen bei der tiefstehenden Sonne immer ein bisschen unwirklich, aber die Wiese ist wirklich so grün. Dann  auf zum neuen Jahr, möge es so friedlich wie die Blümchen bleiben.

Sonntag, 3. Dezember 2017

1.Advent

pünktlich zum 1. Adventswochenende gab's bei uns Schnee und pünktlich zum 1. Advent war er dann auch wieder weggetaut. Nur in den ganz schattigen Bereichen hält sich noch ein wenig Eis.
Ich bin Samstag früh trotzdem mit dem Fotoapparat durch den Garten getigert. Weiß frau, ob es mit der Klimaerwärmung nicht der letzte Schnee in dieser Saison war?!
Heute fange ich mal hinten im Garten an. Der Teich strahlt im Winter immer eine besondere Ruhe aus.

Logisch, es macht ja auch keiner Wellen;)

Das ist das Dreiecksbeet mit der Rotbuchenhecke im Hintergrund, die den Strandbereich abgrenzt. Ich liebe meine Rotbuchenhecke. Wir beide haben lange gebraucht. Aber jetzt ist sie die perfekte Abgrenzung. Die niedrige Buchshecke gehört schon zum Gemüsegarten. 


Es stehen hauptsächlich Gräser und Phloxe in dem Dreiecksbeet. Die anderen Pflanzen holen sich immer wieder die Wühlmäuse. Was soll's, auch Platz für was Neues.
 

Jetzt beginnt wieder die Zeit der auffälligen Rindenfärbung. Hier der Cornus sanguinea 'Midwinter fire'. Das ganze restliche Jahr fällt er nicht groß auf, höchstens dem aufmerksamen Auge durch seine hellgrünen Blätter und dem noch aufmerksameren Auge durch seine schwarz gewordenen Triebspitzen. Ich nehme an, dass er ein Kandidat für die Verticillium-Welke ist. Deshalb hatte ich ihm in diesem Jahr noch eine letzte Chance gegeben und stark zurück geschnitten. Aber auch mit halber Größe überzeugt er mich doch wieder. Er ist schon ein kleiner Eyecatcher, der Zarte.
Im Moment bin ich am Überlegen, ob ich nicht das Beet rechts von ihm mit noch mehr Rindenfärbern bestücke. Ich habe das Gefühl, dass die Phloxe durch den Wurzeldruck und den Schatten vom Virburnum zunehmend rückwärts wachsen. Ein Prunus serrula, eine Koelreutia 'Coral Sun', sowie ein namenloser rotrindiger Cornus verstecken sich schon darin . Etwas gelbrindiges könnte ruhig noch her und für Schneeglöckchen wäre die Ecke auch ideal.
Und noch einen Vorteil hätte es. Ich könnte meine Rindenfärber vom Hauseingang bewundern und müsste nicht frierend durch knietiefen Schnee bis ans andere Ende des Gartens laufen. ;)

Ich plane dann mal. Veränderung ist schließlich die einzige Konstante.

Sonntag, 26. November 2017

11/12

Der Monat ist schon wieder so gut wie vorbei und die Sonne scheint noch. Zeit für den 12tel Blick. Diesmal sogar mit Huhn und Hahn;)



Montag, 20. November 2017

Eiskaltgrau

war es Samstag morgen. Das 1. Mal Frost in diesem Herbst und damit wieder die "Kantenanhebung" in Eisgrau. Bis die Sonne kommt ein wunderschöner Anblick.











Sonntag, 5. November 2017

Steht im November noch das Korn

ist es wohl vergessen wor'n.... Mein liebster Spruch zu dieser Zeit. Ich lasse nicht das Korn stehen,  aber die Stauden. Ein abgeschnittener Garten ist doch nur halb so schön und die Vögel freut's. Sollen sie sich an den Samen bedienen.
Heute war noch einmal ein schöner Gartentag. Die Blumentöpfe sind näher ans Haus gerückt -solange hier nicht Frost angesagt ist, bleiben sie draußen-, die Wassertonnen leer und die letzten Tomaten geerntet.Ab jetzt kann das Walnusslaub im Gewächshaus antrocknen, bevor es zu den Hühnern in den Stall kommt.
Gartengestaltung mit Schwung;)

Die Phloxblütchen mal anders, vielleicht liegt es schon an der Kälte

Gräser im Gegenlicht

Himmelsstürmer, eine umgesiedelte Aster aus dem Nachbargarten

Herbstkrokus

Herbstanemone

Herbstlaub

Muss es nur noch fallen.