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Montag, 4. Januar 2021

Schneebilder

Wer hätte es gedacht, es ist Winter und es hat sogar geschneit.... Also Kamera geschnappt, wer weiß, wie lange uns dieser Zustand erhalten bleibt, und ein paar Eindrücke in weiß und schwarz und grau und tatsächlich in etwas Farbe festgehalten. 











Immergrüne  mögen noch verpönt sein. Aber ich finde, sie gehören dazu. Im Winter geben sie dem Garten Struktur und im Sommer halten sie sich vornehm zurück. Es ist wie überall im Leben, die Mischung macht's. 

Zum Schluß noch paar Details  und der Grund warum ich erst im Spätwinter anfange die Stauden zurück zu schneiden.


und mein Lieblingsbild des Tages

So, jetzt hatten wir Schnee, jetzt kann es Frühling werden;)

Sonntag, 8. Januar 2017

Some procedure as every year

Nicht Miss Sophie war zum Jahresanfang hier, nein, ich habe es geschafft. Das Wetter hat mitgespielt und das Schilf vom Teich ist seit heute Geschichte. Ha, Hangeln vom Teichrand aus, fällt aus.;)


Von mir aus kann der Winter jetzt den Schnee und die Kälte einpacken und sich auf den Weg ins ewige Eis machen.

Als nächstes schneide ich die Stauden runter. Sie liegen schon kreuz und quer.
Danach sind Apfel-, Kirsch- und Pflaumenbaum dran. Sie wachsen mir buchstäblich über den Kopf und ich finde, im blattlosen Zustand lässt sich leichter beurteilen, welche Äste zuviel sind. Also Winterarbeit.


Über ein wenig Farbe im Garten habe ich mich heute auch gefreut. 
Hamamelis intermedia 'Jelena' trotz der Kälte unverzagt, Rhus typhina dissecta prankt mit weinroten Kolben
und Rosa rugosa lockt mit roten Früchten.

So, und jetzt noch ein letztes Schneebild
und dann hätte ich gern Frühling;)

Mittwoch, 31. August 2016

Tag zum Bäume ausreißen

war es heute.  Eine Arbeit, um die ich mich gern drücke. Aber es hilft nichts. Im nächsten Jahr müsste ich mich noch mehr abplagen. Es sei denn, es fände sich ein anderer. Nur, der kaum begonnene Satz mit: " Die Birken, Weiden und Pappeln  im Teich.... " lösen hier einen sofortigen, weiträumigen Fluchtinstinkt aus.
Also hocke ich mich selber hin und ziehe, wie Großväterchen an der Rübe. So bin ich mir wenigstens auch ganz sicher, dass wirklich alle Bäumchen raus sind , auch die ganz kleinen, niedlichen....

Jetzt hatte ich nachgesehen, was ich im vorigen Jahr dazu geschrieben hatte und war verblüfft, dass es fast auf den Tag genau war. Ich sag's doch, ich brauche keinen Mondkalender. Ick spür dit, janz jenau....;)

Ansonsten war es das gleiche Spiel wie im vorigen Jahr. Die ängstlichen und die schlauen Frösche waren wieder da, vielleicht sind es auch dieselben. Eine wunderbare Ablenkung.
Frau kann sich wiederum wunderbar die Haut am kleinen Finger aufreißen, weil sie zu faul ist, sich für die paar kleinen Bäume Handschuhe zu holen, haha....
Das Ganze ist dann nur noch durch ein paar verteidigungswütige Ameisen zu toppen, in deren Haufen man versehentlich steht, hmpf....
Oder von einer Rosa arvensis, die einen kurzer Hand aber mit langen Ranken in den Rücken fällt.

Ich kann's nur immer wieder betonen. Augen auf bei der Uferrandgestaltung. Lieber ein Gedanke zu viel, als einer zu wenig.


Habe fertig:)

Samstag, 9. Januar 2016

Geschafft, Teich gefegt

na fast, gemäht und geharkt. So sieht das Ganze anschließend aus. Das Vorher-Bild hatte ich schon hier gezeigt....

 ...danach Teichweite ohne Schilf. Im Hintergrund Nachbars kopflose Blaufichte.Ich bin jedes Mal auf's Neue verblüfft, wie groß der Teich eigentlich ist und wie sehr er im Sommer zuwächst.

Nachdem ich einmal das Schilf mit gaaanz langen Armen vom Rand herunter schneiden konnte, weil ich es nicht rechtzeitig bei Eis geschafft hatte, ist dies meine wichtigste Winterarbeit. Seitdem bin ich wie der Teufel hinter der Seele her, lasse das Thermometer und den Teich nicht aus den Augen. Sobald ich mir sicher sein kann, dass das Eis mich trägt, wird gemäht. Komme, was da wolle.
Die Arbeitsersparnis ist ungemein und der Rücken dankt es.
Abgesehen davon macht es Spaß. Es hat sowas elegant dahingleitendes. Wusch, zisch, wusch, zisch. Danach noch meditatives Zusammenharken, den Schilfberg  am Ufer deponieren und jetzt nur noch auf den Harkenstiel gestützt das eigene Werk bewundern. Herz, was will'ste mehr?!
Was wäre dagegen stundenlanges unelegantes am Rand entlang Gehangel, ständig Gefahr laufend, dass die erste Wasserberührung die Nase macht. Nein, danke.
Heute taut es wie verrückt. Alles richtig gemacht. Jetzt kann es Frühling werden.

In den nächsten trockenen Tagen schreddere ich den Berg und verteile den Mulch auf den Beeten. Bisher hatte ich keine Probleme mit Selbstaussaat. Dafür ist es in den Beeten wohl zu trocken.


Sonntag, 30. August 2015

Bäume ausreißen bei 32°

Ich habe schon hier darüber geschrieben. Mindestens 1x im Jahr reiße ich Bäume raus und was für welche.
Genau dies bietet sich bei mehr als 32 ° an. Ich habe einen Knall? Ich habe einen Knall!
Aber was will'ste bei Planungsfehlern machen?! Es ist eine Strafarbeit und ich drücke mich jedes Jahr solange wie möglich davor, in der Hoffnung, dass es vielleicht doch ein anderer macht.
Aber von wegen .... und so hockt Frau abwechselnd mit den Beinen mal im und mal außerhalb des Teiches und zieht sämtliche  erreichbaren Sämlinge von Weiden, Kiefern und Birken heraus. Solange sie nur ein Jahr alt sind, geht es relativ leicht. Sind sie aber älter, kommt man sich schnell wie im russischen Märchen vom Väterchen und der Rübe vor.
Zwei Unterschiede sind mir diesmal aufgefallen. Bei Birken kann man sich wesentlich schneller die Rinde samt Blätter durch die Hände ziehen*autsch* und Weiden halten sich mit ihren Wurzeln viel besser fest *plumps*.
Und noch zwei Unterschiede gibt es. Es gibt ängstliche Frösche*platsch, platsch und platsch* und es gibt schlaue Frösche. Sie schwimmen im Ausreißtempo mit und warten darauf, dass Insekten von den wackelnden Sämlingen ins Wasser fallen*schnapp*. Sehr clever.
Es macht schon Spaß zuzuschauen und trotzdem bin ich froh, dass ich die Aktion dieses Jahr wieder hinter mir habe.


Freitag, 7. August 2015

36°

und es wird noch heißer...
was liegt da näher, als höchstselbst mit XXL-Sonnenbrille am Strand unterm Sonnenschirm zu liegen und über unsere "Badewanne" zu schreiben.
Wenn man zu den gefühlt 0,5% oder wieviel auch immer Wassergrundstücksbesitzern gehört, dann braucht man sowas natürlich nicht, aber ich gebe sie nicht mehr her. Das Wasser ist samtweich, das Schilf raschelt im Wind, bietet Sichtschutz, die Seerosen entfalten ihre Pracht in Augenhöhe, Schnecken dümpeln raspelnd an der Wasseroberfläche vorbei, Molche tauchen kurz auf  und verschwinden in der Tiefe,  Frösche lassen sich entspannt von der Wasserseite aus auf die Hand nehmen und schauen nur verblüfft , ob des plötzlich warmen Untergrundes und der großen Augen gegenüber und wenn man Glück hat, dann schlängelt sich eine Ringelnatter durchs Schilf.
Vor 11 Jahren haben wir unseren Schwimmteich gebaut und es nicht einen Sommer bereut.  Es ist einfach nur schön sich bei der Affenhitze im Teich abzukühlen, anschließend runtergekühlt weiter zu garteln oder auch nur faul in der Sonne trocken zu bruzzeln.
Bei uns bot sich damals das Ende des Gartens an. Bis dahin war dort nur eine sandige, trockene, baumlose Wiese. Theoretisch war ich schon ganz schlau, praktisch... naja, frau lernt dazu.



Interessant für Neuanfänger ist die Frage, was würden die Schwimmteichbesitzer jetzt anders machen. Also, ich würde....

-den Aushub des Teiches bis auf den Sand, der auf die Folie kommt, abfahren lassen. Damals hatte ich es zu einem Wall um den Teich schütten lassen, den ich mit wilden Wein, frei nach Pücklers Pyramide in Branitz, bewachsen lassen wollte. Nicht meine glorreichste Idee, die Quecke war 100x schneller. Jetzt wachsen Sträucher auf und vor dem Wall und in diesem feiern die Wühlmäuse Party.

-zusätzlich würde ich einen Reinigungsgraben (statt des Walls) außerhalb des Schwimmteiches anlegen, durch den das Wasser auf der einen Seite angezogen, diesen durchläuft und am anderen Ende mit einer Solarpumpe wieder in den Teich eingespeist wird. Diesen Reinigungsgraben würde ich trotzdem so gestalten, dass er auch ohne ständigen Wasseraustausch z.B. im Winter im Gleichgewicht bleibt. Der Vorteil wäre außerdem, dass die Wasseroberfläche in Bewegung bleibt und der ganze schwimmende Eintrag,wie Samen, Pollen, Blätter, Insekten, in eine Ecke getrieben wird.

-desweiteren würde ich kein Wasser mehr von Dachflächen in den Teich leiten. Man spart zwar Wasser, aber mit dem Dachwasser spült es den gesamten Staub und Dreck vom Dach und bei Regen kommen gleich große Menge neuen Wassers in den Teich. Diese wirbelt die Wasserzusammensetzung im wahrsten Sinne des Wortes sehr durcheinander.

-und die Ufergestaltung würde ich jetzt anders machen. Damals war es mir wichtig, dass ich nicht ständig einen konstanten Füllstand haben muss,um die lichtempfindliche Folie zu schützen. Zu dem hatte ich gelesen, das an einem Ufer welches nicht steiler als 30% ist, Sand nicht runtergespült wird, also auch gut gegen scharfkantige Eisschollen im Winter. Ha, nur wusste dies unser Sand nicht und bis das Ufer so bewachsen war, das wirklich nichts mehr ins Rutschen kam, brauchte es Jahre. Aber in dieser Zeit schippten wir öfters den Sand immer wieder mal nach oben.
Birken- , Weiden- und  Kiefernsämlinge finden unsere jetzige Ufergestaltung immer noch ganz toll und samen sich jährlich zu Hunderten aus. Diese wieder herauszuziehen ist eine Strafarbeit. Das richtige Werkzeug dafür suche ich noch.
Würde ich noch mal einen Teich bauen,würde ich mich für diese Ufergestaltung entscheiden.
Inklusive Boot natürlich;).
gesehen bei Beth Chatto
Die Gestaltung ist genial. Der Wasserstand kann schwanken und Sämlinge haben keine Chance.

Aber ansonsten sind wir sehr zufrieden. Alles in allem funktioniert unser Teich gut. Er ist so naturnah, wie wir das wollten, braucht bis auf den anteiligen Wasserwechsel im Frühjahr keinen Strom. Die Sichttiefe wechselt ab und zu, ist aber nie unangenehm trüb und seltene  Algenansammlungen lösen sich bei Schwimmbewegungen auf. Ein bisschen Naturkind muss man für einen Schwimmteich eben auch sein.

Und wer braucht schon ein Boot, wenn er einen Treckerreifen hat:-)




Sonntag, 1. März 2015

Eisig

war es heute morgen wieder. Und trotzdem war der Winter nicht einmal so, dass ich auf das Eis des Teiches gehen konnte, um das alte Schilf mit der Sense abzumähen. Etwas, was ich die 10 Jahre vorher immer geschafft habe.
Es geht wunderbar, leichter als das Mähen einer Wiese. Frau und Sense rutschen elegant über das Eis....wusch, zisch... wusch zisch..
Anschließend das Mähgut mit dem Schneeschieber über den  Rand schieben und fertsch, wie der Sachse hier sagt. Keine 30 min Arbeit.

Stattdessen habe ich mich diesmal am Ufer lang gehangelt und versucht , dass meiste zu erwischen.

Tja, so lang sind die Arme + Sense. Auch wenn es im Moment ein bisschen unfertig doof aussieht
Der Rest bleibt stehen, bis das Wasser wärmer ist. Auf eine vorn übergebeugte eiskalte Rutschpartie habe ich keine Lust.
Wenn dann aber die Sonne über die Fichten steigt, ist der Raureif ruckzuck weg und die Schneeglöckchen richten sich wieder auf.


Zwei meiner "von und zu " Glückchen. Sie sind allesamt bisschen größer und volumiger als die normalen G. nivalis
Hier noch ein Noname. Bisschen gelb ums Blütchen, weil  die abgestorbenden Blätter einer Königskerze kein Licht durchliessen.
 Hach, es liegt eindeutig Frühling in der Luft.