Samstag, 11. Juli 2020

Alles neu....

macht meist der Mai, aber diesmal war es der Juni. Der kleine Teich im vorderen Teil des Gartens war in den 17 Jahren seit dem Bau so eingewachsen, dass von Wasser nicht mehr viel zu sehen war. 

Keine Ahnung,wo der Farn herkam,aber er fühlte sich feuchtwohl. Felberich hatte ich immer mal wieder mit der Harke rausgefischt, ließ sich aber nicht groß aufhalten. Als sich jetzt noch Schilf und Rohrkolben breit machten und das Gras überhaupt keine Grenzen mehr kannte, wurde es Zeit den Teich neu zugestalten.

Der Plan war, wir fischen die Pflanzen alle raus, parken die von Interesse zwischenzeitlich in einer Badewanne, machen die Kapillarsperre neu und setzten die Pflanzen anschließend wieder in den Teich. Kann ja nicht so schlimm sein. Gesagt ,getan. 



Die Pflanzen gingen noch relativ einfach raus. Bißchen Probleme machte die Ufermatte. Da wurzelten sie besonders gut und fest. Mit einer Rodehacke aber nicht das große Problem. Irgendwann war alles raus, was raus sollte. Wir ließen das erste Mal wieder Wasser ein und das Wasser lief ab. Naja, ein Loch kann ja vorkommen. Die Folie hat schließlich paar Jahre auf dem Buckel. Wir fanden das Loch, kauften Kleber, klebten das Loch, füllten Wasser auf. Das Wasser blieb. Yeah....

Einen Tag später, der Wasserstand war um 20cm gefallen..shit. 

Loch gesucht, Loch gefunden, Loch abgedichtet, Wasser aufgefüllt..... Wasser weg. :( Diese Nummer machten wir 4x . Danach gaben wir auf....
kauften neue Folie. Jetzt also auch das Sand-Kies-Substrat raus. Dabei fanden wir noch 7 Löcher. Wir hätten das Spiel endlos weiterspielen können, die Folie hatte es einfach erlebt.
Mit der neuen Folie hielt auch der Wasserstand. Also die Pflanzen wieder rein. Jetzt sieht man auch wieder, wie groß der Teich eigentlich ist. Bißchen ganz schön übersichtlich....

Hmm, da gibt's doch noch das Lotusland und ich hatte in Dennelohe vor einigen Jahren Lotos in freier Wildbahn gesehen. Unser Teich liegt relativ geschützt. Ein Versuch ist es wert. Ab ins Lotusland



und ich war im Paradies 
und hatte anschließend zwei statt einem Topf im Auto.


Mögen sie groß und stark werden(oben links gleich bei den Quietscheenten)



Auch die anderen Pflanzen haben die Teichneugestaltung gut überstanden und suchen sich ihren passenden Standort. Ich bin sehr zufrieden:)



Dienstag, 30. Juni 2020

6/12

Nicht das letzte, sondern nur der letzte Blick für diesen Monat. 
Der Phlox nimmt gerade Fahrt auf


Sonntag, 31. Mai 2020

5/12

Der letzte Maitag ist heute und damit wieder Zeit für den Monatsblick. Es ist noch wunderbar grün. Die Grillen zirpen den Sommer schon lautstark herbei.

Mittwoch, 13. Mai 2020

Alles neu macht der Mai

Ich finde den Mai zum Umgestalten von Beeten nicht schlecht. Die Zwiebelblüher haben sich gezeigt bzw. zeigen sich immer noch, so dass sich die Zwiebelmeuchelrate in Grenzen hält.
Ein Nachteil ist, dass die Umpflanzaktion am Anfang nicht sehr fotogen ist. Was aber fotogen geworden ist, ist der Keramikpott mit den Hauswurzen. Zu DDR-Zeiten gab es im Nachbarort ein Steinzeugwerk, welches für die Chemieindustrie Gefäße aus Ton herstellte. Die 2. und 3. Wahl fand sich dann oft in den Gärten als Regenwasserbehälter wieder. Leider sind nicht frostfest.  Im Winter muss das Wasser wieder raus.
Auch wir kauften drei solcher Gefäße beim Hauskauf mit. Zwei, die immer noch zuverlässig im Sommer ihren Wasserhaltungsdienst verrichten und ein undichtes Behälteroberteil, welches mir aber auf Grund seiner Form zu schade zum Wegwerfen war.
Außerdem sperren sie sich schon mit ihrem Gewicht einem spontanen Standortwechsel. So machte ich  vor einigen Jahren aus der Not eine Tugend und pflanzte meine Hauswurze in den Pott.
Jetzt war er endgültig in die Jahre gekommen und von Gestaltung und den Steinen nicht mehr viel übrig.
Vorher
 Also ran ans Werk
Alles raus....
noch ein paar Schiefertafeln versenkt und anschließend die Sedum wieder rein 
 Noch 2 Ansichten. 



Ich war erstaunt, wie sehr sich die Sedum vermehrt hatten.  Es ist nicht eine Neue dazugekommen, nur geteilt und neu angeordnet.
 Jetzt ist es wieder ansehnlich, mein Sedum-Theater:)

Donnerstag, 30. April 2020

4/12

Bevor heute abend die Hexen fliegen, der 12tel Blick des Monats April noch ohne Besenstiel;)

Dienstag, 31. März 2020

3/12

Ganz frisch geschossen, das Bild vom heutigen Tag, dem letzten im Monat März.


Nachdem es Anfang des Monats sehr warm war,die Vegetation bestimmt 3 Wochen zeitiger gegenüber den vergangenen Jahren  und Schneeglöckchen, Krokus und Co im Zeitraffer geblüht haben, hat es sich jetzt wieder abgekühlt. Es ist mir sehr recht. Der Sommer wird sicher wieder heiß und trocken.Da müssen wir damit nicht auch noch eher anfangen.
Wunsch des Monats: Bißchen mehr Nass von oben wäre nicht schlecht.

Samstag, 29. Februar 2020

2/12

Heute, der 29. 2 , kommt auch nicht so häufig vor. Der Februar verabschiedete sich so wie der Winter war. Nasspatsch, bißchen Schnee, der nicht liegen blieb. Jetzt muss der Winter aber auch nicht mehr groß anfangen.

Der Rückschnitt der Stauden ist begonnen. Das Schilf im Schwimmteich steht noch. Der erste Winter ohne tragfähigem Eis. 

Freitag, 31. Januar 2020

1/12

Neues Jahr, fast neuer Blick. Im Januar hat es diesmal nur für Raureif gereicht. Kein Schnee weit und breit und trotzdem lasse ich den Garten noch im Winterschlaf.

Dienstag, 31. Dezember 2019

12/12

Den letzten Tag gab es sogar noch ein wenig Sonne. Ein passender Abschied 2019.

Auf ein Neues!

Samstag, 30. November 2019

11/12

Die Zeit rast. Schon wieder letzter Tag des Monates. Zeit für den Monatsblick.

Freitag, 8. November 2019

Novemberstrauß

Anfang des Monats binde ich immer einen Geburtstagsstrauß für meine Schwester. Diesmal ist es ein reiner Trockenstrauß aus Ästen, Samenständen und Gräsern geworden und zeigt wieviel Farbe zu dieser Zeit noch im Garten sein kann.


Donnerstag, 31. Oktober 2019

10/12

Eiskalt hat sich diesmal der Oktober verabschiedet.

Mittwoch, 16. Oktober 2019

Oktobereindrücke

Der Monat macht seinem Namen wieder alle Ehre und prangt gülden vor sich hin. Für mich ist in dieser Jahreszeit der Garten am farbigsten und bevor alle Blätter unten liegen noch ein paar Impressionen.



Der Blick aus der Haustür in den Hof zur Scheune. 

Der Blick in den hinteren Garten
Miscanthus 'Beth Chatto' hat den trockenen Sommer gut überstanden.
Es hat sehr geholfen, dass er mit seinen Wurzeln tief in Komposterde steht.

Die Schönaster ( Kalimeris incisa) ist auch ein Trockenheitskandidat.

Die Gehölzhecke hinter dem Teich. Dort leuchtet Felsenbirne in der Sonne

Der Säulenamberbaum (Liquidambar styraciflua 'Slender silhouette')
gibt farbtechnisch alles und Trockenheit macht ihm gar nichts aus.


Der Südweg. Die verwelkten Päonienblätter schneide ich noch ab.
Der Rest bleibt bis zum Frühjahr stehen. 


Der Vorvorgarten 1.Teil



Der Vorvorgarten 2.Teil
Ein Blick zurück , Richtung Haus

Der Essigbaum hatte sich irgendwann einmal ausgesamt und
darf den ehemaligen eingemauerten Misthaufen beschatten.
In dem eingemauerten Bereich lässt er sich ganz gut im Zaum halten


Montag, 30. September 2019

9/12

Sturm Mortimer lässt Töpfe fliegen. Wenn er so weitermacht, erspart er mir in nächster Zeit ein tägliches Walnüsse sammeln.



Samstag, 31. August 2019

8/12

Es ist immer noch heiß und trocken und anstrengend- so schrieb ich im letzten Monat- und so ist es geblieben.
Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt und so hätte ich jetzt gern einen schön verregneten , warmen Herbst zum Umpflanzen. Auf das die Gartenarbeit wieder Spaß macht.