Donnerstag, 28. Februar 2019

2/12

2.Monat, letzter Tag, früh am Morgen. Die Sonne schiebt sich so langsam über's Scheunendach.

Der Winterjasmin zeigt die ersten Blüten....

die Krokusse warten nur noch auf ein paar warme Strahlen

und sind empfangsbereit für den aufkommenden Flugbetrieb

Es wird Frühling:)

Donnerstag, 7. Februar 2019

Wenn's an Maria Lichtmess stürmt und schneit

ist der Frühling nicht mehr weit.
Da wir am 2.2. Shitwetter vom Feinsten hatten, hoffe ich doch, dass es für diesen Winter der letzte Schnee ist bzw. die ganz kalten Tage vorbei sind.











 Tja, und so wie es im Moment aussieht, wird die Bloggerei in dieser Art und Weise wohl zu Ende sein. Google hat angekündigt, ab April die Bildarchive der User zu löschen und spätestens dann sind die Fotos aus dem Blog nicht mehr verlinkt. Bis jetzt habe ich noch keine gangbare Lösung für mich gefunden. Aber noch ist ja auch nicht aller Tage Abend.

Dienstag, 29. Januar 2019

Die Dinge mit anderen Augen sehen

kann interessant sein. Es ergibt einen ganz anderen Eindruck, auch wenn es nur schwarz-weiß ist. In diesem Fall war es ein strahlender Blick auf diese Objekte der Begierde.


So sah die Anordnung auf dem Röntgendetektor aus.


Auf der linken Seite die fast unbearbeitete Röntgenaufnahme, auf der wirklich nur der Insider etwas sieht,  rechts dann schon invertiert und ein bißchen aufgepeppt. Ich finde es erstaunlich, wie sich Bildinformationen ändern, nur durch den Wechsel vom Negativ ins Positiv. 


Hier die Rose im Detail und weil es so schön ist, das Ganze noch mal in Rosenrot;)




Montag, 28. Januar 2019

1/12

Neues Jahr, neuer Monat und es geht doch nichts über gepflegte Vorurteile. Da hat es der Januar tatsächlich zum Ende des Monats noch geschafft, Schnee vom Himmel fallen zu lassen.

Mittlerweile ist dieser aber auch schon wieder Geschichte. Schnee von vorgestern sozusagen.;)

Samstag, 19. Januar 2019

Bißchen Winter geht doch noch

Heute früh -5°, die Sonne lacht, heute mittag -2°, die Sonne lacht. So ist mir doch alle mal lieber als +2°, nasspatschmatsch und grau.
  Ohne die Gräser wäre der Garten ganz schön leer. Sie machen nach wie vor eine gute Figur,


 ebenso der Kater;)

Schön ist auch das Farbspiel der Zweige im Gehölzsaum am Teich. Die Samenstände gehören zur Blasenspiere (Physocarpus opolifolius). Die grünen Zweige dahinter zu Rosa arvensis, der Feld-Rose. Ihr sollte man sich möglichst nicht in den Weg stellen. Sie hält alles fest, was sie bekommen kann. Aber die Vögel mögen sie.
Während Krokusse und Schneeglöckchen noch in Wartestellung sind, blüht Viburnum bodnantense seit Anfang Dezember.

Sonntag, 13. Januar 2019

Wenn die stille Zeit vorbei ist, wird's auch wieder ruhiger

.....  ich finde das Zitat von Karl Valentin so schön zutreffend, dass ich es mit ins neue Jahr nehmen möchte.
Viele nutzen die Zeit für einen Rückblick ins vergangene Jahr.  Ich tat dies auch, Gartenbücher studiert, Fotos vom vergangenen Jahr angeschaut, mir dabei Großes für dieses Jahr durch den Kopf gehen lassend, Samenbestellungen losgelassen, in meinen Blog gesehen und festgestellt, dass ich das letzte Mal im Oktober 2016 von meinen Zwergseidenhühnern berichtete. Das geht ja gar nicht.
Ich habe sie immer noch.
Nur die Akteure wechselten teilweise altersbedingt. Sie wohnen immer noch getrennt voneinander. Die großen normalen Hühner hinterm Zaun im separaten Hühnergarten, den sie scharrend nach Hühnerlust umgestalten können und es mit mehr oder weniger reichlich Eiern danken.

Sowie die Zwergseidenhühner, die hier am Haus im Garten unterwegs sind. Deren Eierlegerate ist eher verschwindend gering. Sie legen nur, wenn sie in Brutlaune sind ca. 3x im Jahr und pro Henne max. 8 Eier.  Ihr größter Bonus ist definitiv der Niedlichkeitsfaktor, den sie voll ausleben, fehlt eigentlich nur, dass sie auch freundlich winken, aber sie haben Charakter. Man muss ihnen nur eine Weile zuschauen und fühlt sich gleich entspannter. Logisch, das sie da auch Namen haben

Da gibt es:
die dominate graue Inge,  unangefochtene Chefin und Oberglucke des Hühnerhaufens,
Elfriede,  braun mit schwarzem Kopf, zweitälteste, gutmütig,neugierig und immer ganz dicht dran. Für Körner lässt sie sich sogar streicheln.
Irmchen, die ungeplante Liaison aus Mutter und Sohn, die gesund und munter aber bißchen verpeilt im Zickzack durch den Garten läuft.
Und die Neuen, die Inge als Fremdeier untergeschoben wurden und frisches Blut mitbringen:
Heinz, der Dritte
Cynthia, die fast schneeweiße Eisprinzessin
und
Dolores mit ihrem tollen schwarzen Dutt.

Eine Zeit lang sind Jung und Alt getrennte Wege gegangen. Seit kurzem sind sie zusammen unterwegs. So kann's was werden mit dem neuen Jahr;)

Sonntag, 30. Dezember 2018

12/12

Vorletzter Tag des Monates und des Jahres. Der gewünschte Nieselpieseldauerregen hat sich seit Tagen eingestellt. Ich bin nicht böse darüber, es hätte zwar auch Schnee sein können, aber nach dem trockenen Sommer und Herbst wird frau anspruchsloser. Hauptsache, es kommt überhaupt nass von oben und füllt das Grundwasserreservoir auf.


Viel hat sich seit dem Novemberblick nicht geändert. Es fehlt nur die Sonne;)

Donnerstag, 29. November 2018

11/12

November, grau ist es, aber immer noch sehr trocken. Deutlich zu sehen an dem Hakonechloa macra im Vordergrund, welches nicht etwa frierend, sondern eher wassersparend die Blätter einrollt.


Ich hoffe, dass über den Winter mehr Niederschlag runterkommt und der Ostwind nicht alles trocken bläst. Ansonsten werde ich wohl langsam zu einer individuellen und kreativen 'Lausitzer Wüstenersatzbepflanzung' übergehen können. Wie auch immer diese aussehen wird;)

Samstag, 10. November 2018

Walnuss

So ein Walnussbaum ist schon ein angenehmer Gartengenosse. Im Frühjahr fängt er mit dem Blattaustrieb genau dann an, wenn frau gerade genug Pigmente gehascht hat und den Schatten sucht.
Mit seinen hellen großen Blättern wirkt er nicht erschlagend dunkel und sein Duft hält die Mücken fern. Der optimale Baum für einen Sitzplatz. Er war übrigens der erste Baum, den wir in den Garten pflanzten.Vor 18 Jahren.

Auch im Herbst zeigt er sein angenehmes Wesen. Als erstes fallen die Nüsse herunter und sobald man diese aufgesammelt hat -Ok, bisschen fix muss man schon sein- kommen mit großen Schwung die Blätter hinterher.
Innerhalb weniger Tage legt einem der Baum seine Blätter zu Füssen.
Ein weiterer Vorteil, die großen, schweren Blätter machen sich direkt auf den Weg zum Boden und trudeln nicht erst ewig in der Gegend rum. Danach kurz die Harke um den Baum geschwungen und die Haufen liegen zum Abtransport bereit. Vereinzelte Spätabfaller sammle ich beim letzten Rasenschnitt mit dem Mäher ein.

Jetzt können sich die Hühner freuen. Sie bekommen die Laubberge als Einstreu in Stall und Voliere und können sich den Winter über damit scharrend, wärmend und wohlriechend amüsieren. Ich bilde mir ein, dass das Laub auch ein wenig die Vogelmilben im Stall in Schach hält. Jedenfalls das blanke Geflügelentspannungs- und Deeskalationsprogramm. 
Im Frühjahr kommt es kleingescharrt und aufgedüngt  von den Hühnern noch ein Jahr auf den Kompost und ist dann Geschichte. So klappt der Kreislauf super.

Nach Jahren stellte ich fest, daß meine Kamera auch eine Panoramafunktion hat. Also zum Schluß noch ein wenig Hof-Panorama;)

180°

Sonntag, 4. November 2018

Schloß Trauttmansdorff

Im Sommer führte mich der Weg über die Alpen von Oberstdorf nach Meran.
Der Sonne entgegen.
Es war wunderschön. Nur als Flachlandhuhn musste ich mich sehr auf den Weg konzentrieren und konnte nicht beides gleichzeitig, laufen, in der Gegend rumschauen und in Ruhe fotografieren schon gar nicht. Deshalb nur zwei aus der Hüfte geschossene Momentaufnahmen.

Aber ich kam wohlbehalten in Meran an und frei nach Jürgen von der Lippe"... wenn ich schon mal hier bin, dann bleibe ich auch da", verlängerte ich meinen Aufenthalt um mir neben Meran, die Gärten von Schloss Trauttmansdorff anzusehen.

Diese wurden Anfang des Jahrtausend restauriert, als Botanischer Garten erweitert und sind jetzt eine Mischung aus Themengärten, Freizeitattraktion und Pflanzensammlung. Es gibt eine Menge für jung und alt zu sehen und jung und alt waren auch da, verliefen sich aber in den Weiten der Gärten.

Man kann Pflanzen aus aller Welt bestaunen, kommt an einem asiatischen Garten vorbei, wandelt unter amerikanischen und asiatischen Gehölzen, durch mediterrane Abschnitte, aber auch die ursprüngliche Flora und Fauna Südtirols spielen eine Rolle.


Für mich am Beeindruckendsten war die 'Blühende Lehmwand', eine 20m hohe, fast senkrechte Experimentierfläche zur Steilhangsicherung.





Respekt! Ich war erstaunt, was alles möglich ist und bin trotzdem froh, das ich horizontal gärtnern kann.

Hibiskus, Kapernstauch und Granatapfel. Das ist Süden:)

Schön war's!


Mittwoch, 31. Oktober 2018

10/12

Oktober, letzter Tag, die Sonne lacht. Spaten und Grabegabel lehnen noch vom Kampf gegen den Zünsler am Apfelbaum.
Seit gestern ist auch in meinem Garten der Buchsbaum zum größten Teil Geschichte.  
Ich mag nicht in der Hochsaison alle 3 Wochen durch die Beete tanzen, den Buchs spritzen und dann doch feststellen,  daß ich nicht alle Raupen erwischt habe. 
So ist jetzt Platz für was Neues. Wahrscheinlich werde ich die Lücken mit Azaleen füllen und zu den Blüten im Frühjahr, die Blattfärbung im Herbst genießen..


Sonntag, 14. Oktober 2018

Goldener Oktober

Der Monat macht bei uns wieder seinem Namen alle Ehre. Die Sonne steht so tief, daß die Farben leuchten und braun  zu Gold verwandelt wird. In dem Moment ist der Spaten aus der Hand gestellt und die Kamera in selbige genommen.
Normalerweise mache ich im Oktober nicht mehr viel im Garten, lasse das Jahr nur noch ausschleichen und freue mich an dem Licht.
Aber dieses Jahr ist irgendwie  anders. Der heiße, trockende und windige August war lähmend. Nur der Buchsbaumzünsler fühlte sich raupenwohl, entpuppte sich und gab alles. Dementsprechend sieht der Buchs aus. Noch überlege ich, ob ich ihn komplett entferne oder mir das Spritzen antue.

Vieles habe ich schon auf Trockenverträglichkeit gepflanzt und trotzdem gibt es Stellen, die überarbeitungswürdig sind. Zur Zeit sind es 3 Baustellen, die ihrer Fertigstellung entgegen harren. Aber erst einmal Kamera zücken und Blümchen fotografieren. Dann geht es weiter.....
















Anschließend die Schere gezückt und zack, einen Oktoberstrauß kreiert.  
Jetzt wieder ran an Spaten, Harke und co.