Sonntag, 4. Januar 2015

10 Jahre später

sieht der Plan dann so aus.
 Einiges ist dazugekommen, einiges wurde wegrationalisiert. Die Fichtenreihe zum Nachbarn hin fiel dem Garagenanbau zum Opfer. Ich habe es nicht einen Tag bedauert. Fichten sind Waldbäume und lediglich die Verwendung als Weihnachtsbaum, rechtfertig in meinen Augen die Anpflanzung im Garten. Alles andere ist nur Quälerei für die Gärtnerin;-)
Obwohl der Garagenanbau einiges an Platz schluckte, habe ich doch jetzt mehr viel mehr Möglichkeiten,als mit der Fichtenreihe.
Parallel zum Nachbarn wächst  hinter einem 1m breiten Staudenbeet eine schmalbleibende Eibenhecke. Ich habe mir extra Taxus baccata fastigiata ausgesucht, in der Hoffnung , dass ich sie nicht schneiden muss. Die Höhe reguliere ich irgendwann mal im Winter nebenher.Dies dauert aber noch einige Jahre. Im Moment sind die höchsten Eiben gerade einen Meter groß.
Weggekommen ist auch die Ligusterhecke, die den Hof vom hinteren Teil des Garten trennte. Besonders das 2. Schneiden im Sommer, wenn die Stauden gerade so richtig Schwung holten, nervte mich. Entweder ich hangelte  wie ein Storch durchs Beet (Haltungsnote 6.0) oder nahm Kollateralschaden in Kauf. Für einen vernünftigen ca. 50cm breiten Arbeitsweg zwischen Stauden und Hecke war mir der Platz zu schade. Nee, weg damit. Stattdessen habe ich das Staudenbeet verbreitert und mehrere Hamamelissträucher , die im Sommer Sichtschutz geben, dazwischen gepflanzt. Im Moment blüht gerade Jelena.
 Die anderen lassen sich noch Zeit.

Vor unserem Grundstück ist ein schmaler Streifen, der der Stadt gehört. Bis zum Garagenanbau war dieser Streifen mehr oder weniger ein Hundeklosett mit Rasen, der den Namen nicht verdient. Da wir auf dem Streifen sowieso das Gras mähten, pflanzte ich ihn so langsam mit meinen überzähligen Stauden zu. Eine Beberitzenreihe und ein großer Haufen Fetthenne( Sedum  telephium) machte den Anfang.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen